Diese unglaubliche Karstadt

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Die am Größenwahn sich selbst gewaltig überschätzender Manager gescheiterte Resterampe Quelle ist fast abgewickelt und hat den Markt mit Billigzeug überschwemmt. Bertelsmann-arvato hat noch mal einen schönen Milionendruckauftrag mit Staatshilfe bekommen, der Katalog hat nichts bewirkt. Vom Guttenbergschen wohlfeilen Insolvenzgeschrei eines mittlerweile gewaltig ministeriell Schlingernden (Viel Gel macht die Birne auch nicht schlauer) war auch nichts zu hören. Wer seit Monaten die Beilagen der Gazetten verfolgt und ab und an auch im Karstadt-Haus an der Bahnhofstraße in die Rundständer und Bückwarenregale guckt, sieht ein zweites Phänomen: Karstadt-Prospekte wimmeln nur so von „%“ und „Sale“ und „Billig“ und „Koof mich“-Geschrei. Rampenramscher Thomas Philipps, Media-Markt, Saturn und die Billigdiscounter kriegen gewaltig Konkurrenz vom Kaufhaus in Mitte.

Wer bezahlt eigentlich die Beilagekosten der Zeitungsverlage? Der Insolvenzverwalter? Westfalen-Blatt und NW legen sicher nichts bei, was nicht per Vorkasse bereits geblecht ist. Oder? Jetzt noch Oberschreihals Mario Barth „oben druff“: „Das ist mein Laden“ und die Karstadt läuft wie´s Lottchen.