Bertelsmann kippt Scoyo

Die vielgelobte Lernplattform Scoyo sucht einen neuen Investor: Die Geschäftsführung teilte den rund 60 Mitarbeitern in Hamburg am Freitag mit, dass der Medienkonzern Bertelsmann sich zurückziehen will. Scoyo bietet „Edutainment“, spielerische Lernprogramme für Kinder, die sich am Unterrichtsstoff für Schulklassen 1 bis 7 orientieren. Grund für die strategische Entscheidung der Gütersloher: Die bisherige Geschäftsentwicklung erreichte nicht die ursprünglichen Erwartungen. Quelle: meedia.

Soso, „vielgelobt“. Fachleute sahen das eher anders. Zum Glück klappt nicht alles, was sich die Medienkrake im Straßendorf nebenan auf die Fahnen geschrieben hat.

Ein Gedanke zu „Bertelsmann kippt Scoyo

  1. michi

    Ich finde es grundsätzlich schwierig, aus Bildung ein Produkt zu machen. Denn in der Folge wenn alle Bildung gewinnorientiert vermarket wird, setzt sich halt nur das Durch, wass Gewinn verspricht. Ob es dann noch Fächer wie Kunst, Musik, Handwerken etc gibt oder setzen sich dann rein Fächer wie Deutsch, Mathe durch? Was passiert mit den Kinder der Eltern die sich die tollen Bildungsprodukte nicht leisten können?

    Aber in diesem Fall dürfte Bertelsmann das eher größere Problen sein und die werden leider nicht ruhen…..

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