BKA „Bereits Links unter Strafe stellen“

Christian Hoppe, Leiter der Zentralstelle Kinderpornographie beim Bundeskriminalamt (BKA), plädierte auf einer Anhörung im EU-Parlament für deutliche Verschärfungen in der Strafverfolgung. In der Anhörung, die sich mit dem Vorstoß der EU-Kommission zur Bekämpfung des sexuellen Kindesmissbrauchs beschäftigte, forderte er eine deutliche Ausweitung der Kriminalisierung des Umgangs mit kinderpornographischem Material. Die Politik sollte darüber nachdenken, erklärte der Strafverfolger am heutigen Mittwoch in Brüssel, „ob auch der Besitz und die Verbreitung“ von Links auf einschlägige Webseiten „eindeutig unter Strafe zu stellen ist“. Der Ermittler betonte, wie wichtig die EU-weite Kriminalisierung „jeglicher Vorbereitungshandlungen wie Anklicken und Vorhalten im Arbeitsspeicher nach deutschem Vorbild sei.

Da griff sich doch jemand grad beim Lesen dieser Pressemeldung auf heise so richtig an den Kopf. Das BKA. Das uns minütlich vor dem Einmarsch von Al-Kaida-Horden warnt. Das seltsame Ermittlungen in Sachen „Terrorismus“ führt und nicht in der Lage ist, bestimmte Inhalte schlicht und ergreifend zu löschen. Wie wollen die Kieberer denn die Kontrolle über die Links auf Millionen Computern erhalten? Schnüffeln? Unangemeldete Wohnungsbesuche? Trojaner? Weißte was? Das, was Du da schwafelst, ist nichts anderes als die Vorbereitung der Kontrolle über das Internet. Nur geschickt verpackt. Oma Piepenkötter wird vor lauter Angst jetzt alle Links löschen, die mit Kinderpo und Penatencreme zu tun haben.