Frank-Walter S. beweist „Mut zur Frau“

Da hat der SPD – Kandidat Frank ohne Walter Steinmeier aus dem Lippischen heute nun sein SPD-Kompetenzteam vorgestellt. Überwiegend Frauen. Auf den ersten Blick neutral gesehen ausgewiesene FachFrauen/Männer.

Was den nasalierenden Hampelmann in der Merkelschen Schleimspur, Herrn Po Falla, nicht an bekannt dummen verbalen Ausfällen hindert:

Aus Sicht der CDU hat SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier mit der Vorstellung seiner Mannschaft einmal mehr den Beweis geführt, dass die SPD „eher als Oppositions-, denn als Regierungspartei“ handele. „Schattenkabinette und Kompetenzteams – das sind die typischen Instrumente der Opposition“, sagte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla den Pressediensten.

Einer der Umfragefritzen – infratest Dimap, deren Zahlen auch häufig zweifeln lassen – haut natürlich grade heute noch einen drauf:

Im aktuellen ARD-Deutschlandtrend ist der Abstand zwischen Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier in der sogenannten Direktwahlfrage so groß wie nie zuvor. Könnten die Deutschen ihren Bundeskanzler direkt wählen, entschieden sich aktuell 60% (+3 gegenüber Anfang Juli) für Angela Merkel (CDU). Für SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier entschieden sich nur 25% der Befragten (-2). Das ist der niedrigste bisher gemessene Wert für Steinmeier. Der Abstand beträgt 35 Prozentpunkte.

Die „Direktwahlfrage“ ist sicher eine der bescheuertesten Fragen, die man stellen kann. Seit wann sind Kanzler/Vizekanzler direkt wählbar? Eben. Mich wundert, das unsere Traumfrau und demnächst Kaiserin Angela Dorothea „IM Erika“ nicht über 100% bekommt. Das wäre doch in toller Tradition und paßt zu der Dame. Was wir wählen dürfen, ist grade mal die Hälfte der Reichstagsbesetzer. Alles andere bestimmen die paar Hanseln in den Parteien: Je knapp über 500.000 in den beiden fast inhaltlich deckungsgleichen „Volks“parteien, ca. 50 – 60.000 bei FDP/Grüne.

Die Wahl heißt letztendlich: Pest oder Cholera. Oder beides im vorteilhaften Doppelpack? Vier völlig verkorkste verlorene Jahre lassen grüßen und lassen einen durchaus Sympathien mit Leuten entwicken, die die Nase vom Wählen voll habe.

2 Gedanken zu „Frank-Walter S. beweist „Mut zur Frau“

  1. Ausgebürgter

    So langsam fällt es wohl auch schlichteren Gemütern auf, was für ein mieses Spiel die gleichgeschalteten Medien der neoliberalen Fraktion treiben.

  2. witheboard

    Ich werde zwar nicht geumfragt, habe aber dennoch eine Meinung:

    Aus Sicht des witheboard hat Mitglied des Bundestages Ronald Pofalla mit dem Erguss
    so einer gequirlten Scheisse einmal mehr den Beweis geführt, dass die Bundespolitiker „eher als Lobbyisten, denn als Volksvertreter“ handeln.
    „Dümmstschwafelei und unglaublich arrogantes Verhalten – das sind die typischen Instrumente dieser Spezies“, sagt Nobody witheboard jedem, den es interessiert.

    Was anderes fällt mir dazu nicht ein!

    Gruß witheboard

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