Die Linke macht Wulff zum Frühstücksdirektor

Es ist geschehen: Die Bundesrepublik Deutschland hat einen neuen Frühstücksdirektor!

Christian Wilhelm Walter Wulff ist nach drei Wahldurchgängen gewähltes Staatsoberhaupt. Immerhin blieb der Super-Gau(ck) aus Sicht der Regierungskoalition aus, aber ob CDU/CSU und FDP wohl damit klar kommen, dass sie ihren Kandidaten nur dank des Stimmverhaltens der Linken durchbekommen haben? Mal sehen, ob das nochmal Frau Kraft in NRW vorgeworfen wird.

Ich erinnere nochmal an Wulffs Aussage, dass er kein Alphatier sei. Bundeskanzler: Nein! Bundespräsident: Wenn´s denn sein muss…! – Und gute Nacht.

Der eigentliche Sieger dieser Wahl: Die Politikverdrossenheit, da es ausschließlich um persönliche Eitelkeiten ging. Dabei gab es an diesem Tag doch nur eine Person, die unbedingt ins Schloss Bellevue einziehen wollte und sich jeden Ausgang offen hielt: Bettina Wulff.

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6 Gedanken zu „Die Linke macht Wulff zum Frühstücksdirektor

  1. El Botto

    Endlich ist ein OSNABRÜCKER Bundespräsident dieses unseres Landes! Hipp hipp hurra!

  2. Madamef

    Der Seeheimer Kahrs war ganz traurig, dass der SPD-Kandidat Gauck ( der rot-rot-grün im Bund ganz schlimm fände, die Agenda-Politik aber sehr gut und den Afghanistan-Krieg richtig findet) nicht gewonnen hat. Die Sozialdemokraten in der SPD sollen sich freuen, dass der Krug an ihnen vorbei ging. Die Grünen folgen Gabriel wie einst dem Schröder. Visionen von einer gerechteren Politik? Fehlanzeige!
    Dass rot-grün Gauck nominierte, zeigt, wie sehr der Lobby-Seeheimer-Klüngel die SPD noch im Griff hat. Die Grünen sind einfach die chicere FDP.
    Gesocks!
    Mir ist Wulf wesentlich lieber als ein Gauck.

  3. textexter

    Mann, wie recht Du hast. Ich hatte schon die Headline am Mittag auf dem Schirm „Bald geht Bettina shoppen“. Aber es kam schlimmer. Bettinaiger sozusagen. Jemand, den ich aus dem Tätigkeitsfeld der jetzigen „First Lady“ bei einem Reifenhersteller in Hannover kenne, meinte nur: „Blöde, egomanische Kuh“. Bettina und vzuGut – Stephanie zu Guttenberg auf der Friedrichsstraße vor dem Quartier 206. Shoppend. Und dann noch Plörre bei Starbucks….

    Oho.

  4. sky

    Jaja, die Schizophrenie der Linken. Da nimmt man lieber einen Berufs-CDUler als eine unabhängige Persönlichkeit. Hauptsache kein Aufklärer. Ach nee, die Stasi-Geschichte ist ja keine Entscheidungsgrundlage gewesen. Ha ha ha.

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