Grönlandkerosinverbrenner. Ratlos

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Die dünne Decke der Eurofußballeuphorie ist mit der Befeierung des Vizeeuropameisters auf der Berliner Fanmeile weggezogen. Nun hat der Alltag Deutschland wieder. Und die häßlichen Gesichter aus Berlin-Mitte beherrschen vollends das Bild. Es geht um den Atomausstieg -, umstieg – einstieg. Der Templiner Datschenbesitzerin fehlt nun die VIP-Tribüne Stadion, wo man sich dem Volk kindisch klatschend andienen kann (nimmt das Volk aber nicht besonders sympathisch an) und dem überaus kräftigen Gabriel glaubt man eher zwei Schnitzel mit Mayo am Hannoverschen Hauptbahnhof denn politische Aussagen. Auch die Bielefelder MdB´s bringen sich langsam in Stellung, wobei sich Lenchen Strothmann und Neoliberal-Wendt noch nicht so ganz aus der Deckung gewagt haben. Mal sehen, was sich unsere Superstrategen und „Fachleute“ von den Lobbyistenkaspern auf ihren Schreibtischen einflüstern lassen. Hier in Bielefeld steht ja auch eine Entscheidung an, wie, womit, woher, wann und wo die Stadtwerke ihren Strom herbekommen oder produzieren werden.

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Wie wär´s mit einer neuen „Umwelt“konferenz auf Grönland? Die Templinerin hat doch im Modellsitzen vor schmelzenden Gletschern Erfahrung. Man könnte die neuen, 1,6 Milliarden teuren Regierungsflieger ausprobieren, noch 10 Luha-Jets dazuchartern und mal alle auf Grönland am Gletscherwasser schnuppern lassen. Das hilft der Umwelt. das hat Symbolcharakter. Das macht das Volk so sensibel wie für SteuerkostenEMklatschflüge nach Basel und Wien. Und in 2 Jahren mal eben nach Johannisburg, wenn Deutschland gegen die Färoer um den Einzug in die Hauptrunde spielt.