Guckt mal nach Hamburg

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Und das ist gut so. Dann kann der scheue Lux mit seiner Zwangskoalition aus SchwatzGelbGrünDunkelrotBfGundSonstigen ja wieder ruhig schlafen. Konsequenterweise sollte aber auch kein Lokalblatt mehr über „Politiker, die sich auf der Alm in blauschwarz sonnen“ zeigen. In Hamburg gehts bei der jetzt Richtgefesteten Elbphilharmonie um ganz andere geldliche Dimensionen. Geplant war der Protzbau für 77 Mio. Kosten wird er am Ende wohl an die 500.

Die „wirtschaftspolitisch so erfahrenen“ SchwarzGrünen Hamburg haben wieder einmal bewiesen, daß es damit wohl auch nicht sehr weit her ist. In den Pressetexten heißt es:

Die Bauzeit hat sich verlängert, eigentlich wollten wir schon einweihen und nicht erst Richtfest feiern, die Kosten sind sprunghaft gestiegen“, sagte von Beust. „Ich weiß nicht, ob wir in der jetzigen Finanzlage und in Kenntnis der tatsächlichen Kosten noch einmal den Mut gehabt hätten, die gleiche Entscheidung zu treffen. Ich bezweifele es sogar“, meinte der Bürgermeister, der einen Tag zuvor einen radikalen Sparkurs verkünden musste. Er betonte jedoch zugleich die Vorteile des Projekts für Hamburg und Norddeutschland. Der große Konzertsaal soll einmal zu den zehn besten der Welt gehören und bietet 2150 Besuchern Platz. Der 500-Millionen-Euro-Bau wird den Steuerzahler statt der veranschlagten 77 Millionen wohl 323 Millionen Euro kosten. Die Eröffnung ist für 2013 geplant.

Was sind da 6 Milllionen mehr für die von der Stadt geforderte neue Haupttribüne der Alm, die aus dem Größenwahn Einiger überdimensional entstanden ist?

Ein Gedanke zu „Guckt mal nach Hamburg

  1. Berichte aus der Arbeitswelt

    Wenn die Baufirma schlampt (wie in HH) zahlt die Kommune brav alle Mehrkosten. Regress ist ein Wort, das den Filzokraten fremd ist.
    Wie war das doch gleich mit den groben Planungsfehlern des Architekten der neuen Tribüne …?

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