Von Deppendorf nach Jöllenbeck und in den tiefen Westen

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Wenn man so ein wenig durch die gigantische Metropole unter der weltberühmten Sparrenburg mäandert, stößt man irgendwann unweigerlich auf den derzeit grüngelb eingekesselten Dornberger Ortsteil Deppendorf. Das Ortsschild habe ich fotografiert, um jemand da draußen zu beweisen: Deppendorf gibt es wirklich.

Auf dem Siegfriedplatz ist Markt. Einen Strauß von jenem Kraut, mit dem man Maibowle macht, wollte ich haben. „Ham wa nich“, murmelte die Landfrau, auf deren Kräuterwagen irgendwas mit Werther/a.Tw. stand. Na gut. Dann eben nicht. Ob Pusteblumen auch gingen, wollte ich wissen? „Junger Mann, scherzen Sie?“ entgegnete sie. Daraus könne man einen Salat machen, wurde ich aufgeklärt.

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So auf die Schnelle in neuem Küchenlatein unterrichtet, verließ ich den kuscheligen Westen der kleinen Großstadt, fragte mich aber, ob die Aufschrift dieses Fleischwagens wohl die Wahrheit erzählt.

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Weiter geht die Reise in den hohen alten Norden. Jöllenbeck heißt der liebliche Stadtteil am Ende der elend langen Straße. Geschäftig sind die Jöllis auf der elend langen Vilsendorfer auf der Suche nach Nahrung und tändeln zwischen den Automassen.. Hin. Und wieder her.

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2 Gedanken zu „Von Deppendorf nach Jöllenbeck und in den tiefen Westen

  1. Emmello

    @ Ortsschild ‚Deppendorf‘:
    Das war das erste Schild, das ich nach meinem Zuzug vor 31 Jahren als erstes fotografiert habe, um den Angehörigen ‚zuhause‘ kund zu tun, wo ich gelandet bin. 🙂

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