Sagt bloß nicht „Schnitzel“ zu Schalke

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Am kommenden Abend des Freitag versinkt die Alm ja bekanntlich in Blau. Schalke ist da und möchte Arm. Bielefeld schlagen. Vorher aber haut der Rhedaer Billigstfleischhauer im viel zu großen Aufsichtsratssessel des russischen GAZ-Staatsclubs noch mal so richtig die Klöpse raus und blamiert sich und den Club im Minutentakt. Selbst Fußballheroen wie Lodda M. und ein gewisser Neururer, die neben dem unsterblichen Seppel Herberger locker bestehen können, wollen kein Veltins trinken. Angeblich soll nun ein Gaukler, Verzeihung Gaugler, die panierten Formfleischstücke in die Toaster werfen und „Kein Schnitzel“ schreien. Im Gespräch als Trainer ist wohl auch Otto Rekhakel, jener Ehrengrieche, der die „eingesprungene Viererkette“ erfunden hat.

Das, was man sonst meist von Arm. Bielefeld erwarten konnte, wenn das jährliche Saisonziel „1 Platz über dem Abstieg“ verlustig zu gehen drohte, kommt nun aus der Stadt im Ruhrgebiet: 16 Jahre hat Gaugler Wacker Burghausen gegaukelt, ähm gemänätscht, bis die Dritte Liga gesichert war.

Könnte sich Schalkes Aufsichtsratsgaukler Tönnies auch vorstellen. Ist ja auch ein Ziel. Billigstfleischhauer Europas, Toprestepanierer Europas, da wird ein Name zum Programm „Tönnies“. Da steckt jede Menge „tönen“ drin. Hohl tönen. Reicht aber nicht, um Schalke zu führen. Geld scheint hier tatsächlich den letzten Rest Verstand zu übertönniessen.

Sagt am Freitag bloß nicht „Schnitzel“ zu Schalke. Wir freuen uns auf Arminias Sieg! Zecki, mach sie naß. Zeig Mädchen Kurany, wo das Nutella steht. Die haben ja nicht mal einen Trainer. Und auf die leere Haupttribüne legen wir ein formvollendetes paniertes „Toastie“.