Das Schweigen der ICE-Achsen. „Aus“ für Mehdorn

Heute schon am Hauptbahnhof gewesen? Kommen noch Züge an. Fahren noch welche ab? Werden noch Verbindungen ausgerufen? Kaum zu glauben, das alles auch ohne den genialsten, überheblichsten, großkotzigsten und neben den Bankstern bei der Unverfrorenheit in der Champions-League der Wirtschaftgauner spielenden kleinen Napoleon der Prellböcke gehen soll. Bahnchef Hartmut Mehdorn stürzt über den Daten-Skandal bei der Deutschen Bahn. Er habe dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Konzerns die Auflösung seines Vertrages angeboten, sagte der 66-Jährige in Berlin. Er sehe zwar keine eigene Schuld in der Datenaffäre, wolle sich seiner Verantwortung als Konzernchef aber nicht entziehen, sagte er bei der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens. Die sich überschlagenden Ereignisse um die Person Mehdorn überschatteten die Geschäftsbilanz der Deutschen Bahn, die der Konzernchef zuvor präsentierte.

2 Gedanken zu „Das Schweigen der ICE-Achsen. „Aus“ für Mehdorn

  1. madamef

    Und die Medien loben den „Erfolg“ von Mehdorn.
    – Bahn-Immobilien verhökert
    – 25 % des Personals entlassen
    – Wartungsintervalle gemeingefährlich verlängert
    – Streckenstillegung in der Fläche
    – Vernachlässigung der Infrastruktur
    – Verschlechterung des Service
    usw. usw.

  2. textexter Artikelautor

    Ein wahrer Neoliberaler Geist. Die „Atlantische Brücke“, die Union, der BDI und die Deutsche Bank werden sicher schon für ein Denkmal sammeln, das vor dem Hauptportal des Berliner Bahnhofes aufgestellt wird:

    „Hartmut. Napoleon der Prellböcke“

    Es zeigt einen kleinen Mann, der ständig die Stirn an die Puffer schlägt und hinter dem Rücken beide Hände offen hält für die hineinrieselnden Dukaten.

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