Stasi-Jobs für Hartz IV-Empfänger

Was für Dröhnflöten unter den fast 100.000 Bediensteten der Bundesagentur für Nichtarbeit sitzen, kam jetzt in Berlin heraus, könnte sich aber durchaus auch in Bielefeld zugetragen haben: Der Verfassungsschutz sucht „Observationskräfte“ und „Truppführer für den mobilen Einsatz“. Viele Bewerber gibt es offenbar nicht, denn jetzt will die Behörde auch Hartz IV-Empfänger für diese verantwortungsvolle Aufgabe rekrutieren. Die Bundesagentur für Arbeit unterbreitet die Jobangebote bereits den Empfängern von Hartz IV. Im konkreten Fall sei ein Arbeitsloser aus Berlin von der Bundesagentur für Arbeit auf die Stellenausschreibung aufmerksam gemacht worden, ging gestern über die Ticker. Er habe die Spitzeltätigkeit jedoch abgelehnt. Nun müsse er Sanktionen befürchten. Die Abgeordnete Jelpke („Die Linke“) hält diesen Vorgang für „einen Skandal“: „Es ist unmöglich, dass arbeitslose Menschen mit derartigen Jobangeboten konfrontiert werden. Hier wird die Notlage der Arbeitslosen ausgenutzt, um sie für Spitzeltätigkeiten zu gewinnen.“

Drehen wir das Ganze mal um. Was glauben Sie, wie bereitweillig und schnell die meisten ARGE-Leute zu Spitzeln werden?

Motto: „Wes Brot ich eß, dessen Bürger ich bespitzel“. Wie war das doch noch gleich mit dem „Leben der Anderen“?“

2 Gedanken zu „Stasi-Jobs für Hartz IV-Empfänger

  1. Lumo-Karl

    Braucht es noch mehr Beweise, das das Untergrund-Konzept der Stasi-Profis aufgegangen ist?

    Kurz nach der Wende hat mal einer der Kollegen im Fernsehen geäußert, dass man nunmehr vorhabe in den Untergrund zu gehen und das „BRD-System“ zu unterwandern und zu infiltrieren.
    Gesetzter Zeitrahmen seien so ca. 20 Jahre.

    Na bitte!

  2. textexter Artikelautor

    Stasi 2.0 klappt. Angela Dorothea „IM Erika“ Murkel an den Hebeln und die anderen an der Front. „Auferstanden aus Rosinen“

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