1 + 1 = 1

Die Volksbanken Brackwede und Bielefeld fusionieren zur „Bielefelder Volksbank“. Das könnte auf den ersten Blick bedeuten: Kosten senken, Leute rausschmeissenPersonal abbauen. Auf den Zweiten: Das Gegengewicht zur allwissenden und allumfassenden Sparkasse Bielefeld könnte größer werden. Die von den lebensfernen Krediteuren allzuoft mit schalen, dummen Argumenten abgewiesenen Mittelständler könnte das sogar freuen. Wenn denn die Zielsetzungen der neuen Volksbank das beinhalten. Bankern heutzutage trauen zu wollen, ist wie das Zutrauen des Schafes zu seinem Schlächter. Wobei das Schaf im Gegensatz zu den Mittelständlern nicht ahnt, wer ihnen da an die Wolle will, um in maroden US-Immobilien zu spekulieren. So ganz nebenbei sei erwähnt, das der weitere Kapitalbedarf der Westdeutschen SpielLandesbank WestLB wohl weit über den bisher offiziell mitgeteilten 2 Milliarden Euro liegt. Da haben die Sparkassen nochmal tief in die Kisten zu greifen. Die Kunden freuen sich heute schon auf höhere Gebühren und steigende Zinsen.