Fragwürdige Gestalten in der City

Sie bleiben am Ende der Rolltreppe einfach erst mal stehen, weil sie im Traume nicht damit rechnen, dass die Rolltreppe hinter ihnen weitere Menschen transportiert.

Sie drängen sich im Jahnplatztunnel vor die Türen der eingefahrenen S-Bahnen und weichen nicht zur Seite, sondern wundern sich wie angewurzelt, dass  genau dort Leute aussteigen wollen, wo sie in die Bahn hinein wollen.

Sie betreten Fahrstühle als Erste um sich abrupt genau  in deren Mitte zu platzieren, denn sie nehmen die Omis mit Rollatoren, Kinderwagenmuttis und Einkaufstaschenpackesel nicht wahr, die mit ihnen zum Fahrstuhl geeilt sind

Sie stellen ihre Kinderwagen stets quer zur Laufrichtung hinter sich, wenn sie an Nadelöhren in der Fußgängerzone  palavernde Grüppchen bilden und an engen Stellen Schaufenster gucken.

Sie praktizieren das gleiche mit Einkaufswagen, wenn sie in Supermärkten die Ware bestaunen und mit ihrer Bagage unentschlossen darüber diskutieren.

Achtung!

Lipper, Schieda-Schwalenberger, Niederdornberg-Deppendorfer und anderes Landvolk ist zwischen den Jahren wieder verstärkt in der großen Stadt unterwegs!

 

3 Gedanken zu „Fragwürdige Gestalten in der City

  1. Thilo

    Dieselbe Klientel wartet auch gerne mal 10 Meter hinter dem nächsten Fahrzeug bei Rot auf stark belasteten Strassen oder
    fahren bei Gelb noch gerne mitten auf die Kreuzung um Sie für den nachfolgenden Verkehrsfluss zu blockieren…
    *Argh*

  2. rainman

    Wie können wir Metropolics, wir global player, kurz wir großstädtischen BielefelderInnen dass tumbe Landvolk außer an ihrem plumpen, dämlichen Verhalten eigentlich von Weitem erkennen?

    Das wäre wichtig zu wissen, um schon mal prophylaktisch einen weiten Bogen schlagen zu können, wenn die Bauerntrampel mal wieder in unserer schönen Weltstadt unterwegs sind.

  3. Lipper

    Wer Schieder-Schwalenberg mit A schreibt, den nehme ich nicht ernst!
    Es grüßt ein Lipper, der jeden Tag nach Bielefeld und zurück pendelt!

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