Ewald verhindert ARMinia-Leaks

Der designierte Trainerretter des Noch-Zweitligisten ARMinia BXXXXX greift jetzt zu knallharten Maßnahmen. Die Spieler – ohnehin schon auf dem Platz eher herumirrenden Mäuschen als gestandenen Profis gleichend – haben jetzt Sprechverbot gegenüber der Presse. Es habe „zu viele Phrasen“ gegeben. Nicht den Mund verbieten lässt sich NW-Sportredakteur Torsten Ziegler der in einem Kommentar heute mosert: „Fehlende Fußballkompetenz in der obersten Etage sowie die miserable Außendarstellung des Klubs sind die unübersehbaren Dauer-Baustellen“.

Wie wahr. Sich einen ARMinen-Schal umwürgen und huldvoll auf der Kaviar-Empore der Roland-Kentsch-Gedächtnistribüne ein eher belämmertes Gesicht abgeben nützt eben nichts. Aber Ewald braucht keine Angst haben. Die Aussagen seiner Rasenschleicher werden niemals von der Internet-Seite Wikileaks enthüllt werden. Obwohl es hoch interessant wäre, wie ein Schüco-Mann, ein Brinkmann, ein Schnitzel und noch einige andere wirklich ticken.

So furchtbar spannend sind die Wikileaks-Enthüllungen über deutsche Politiker ohnehin nicht. Karl-T. zG ist „der Beste“, Angela M. „Teflon“ und der blasse Bundespräses aus Osnabrück zeigt uns grade wieder in Israel, was „Erbsünde“ ist. Wie sagte doch Tilo S. in seinem so gut verkauften Besteller?

„Deutschland schafft sich ab“

Beim geistigen Tieffliug der „Elite“ hat er sogar ins Schwarze getroffen. Aber laut lokaler Gazetten „war die Innenstadt schwarz von kaufenden (?) Menschen“. Na siehste. Konsum schlägt eben alles. Auch Wikileaks hätte da keine Chance.