Toys are „Peng“

Neues aus dem Land der Bekloppten und Waffenfanatiker. Das ging über die Ticker: Am „Black Friday“, einem der belebtesten Einkaufstage in den USA, sind gestern drei Menschen ums Leben gekommen. In einem Spielzeugladen im kalifornischen Palm Desert gaben zwei Männer nach einem Streit tödliche Schüsse aufeinander ab. In New York kostete der Kaufrausch von Kunden eines Discountladens einen Verkäufer das Leben. Der 34-Jährige wurde von den Schnäppchenjägern überrannt, als diese am frühen Morgen die Eingangstür eindrückten und in den Laden stürmten, berichtete der Lokalsender New York One. Bei der Schießerei in einer Filiale der Spielwarenkette Toys R Us hatten sich nach Augenzeugenberichten zunächst zwei Frauen heftig beschimpft. Dann griffen deren männliche Begleiter zu Waffen und erschossen sich gegenseitig, berichtete die „Los Angeles Times“. Die Ermittler fanden Pistolen neben den Leichen.

„Es ist ein Wunder, dass dies die einzigen beiden Toten in dem vollen Spielwarenladen waren“, sagte Polizeichef Daniel Wilham. Die Männer waren schießend durch die Gänge gelaufen. Eltern und schreiende Kinder seien in Panik auf die Straße gerannt, hieß es. Dutzende suchten in benachbarten Geschäften Zuflucht. Am Freitag nach dem Thanksgiving-Feiertag beginnt in den USA offiziell das Weihnachtsgeschäft. Einige Läden lockten Schnäppchenjäger schon um Mitternacht mit Sonderangeboten an.

Man stelle sich vor: IKEA am Südring. Im Småland werden 20 kostenlose Mahlzeiten mit Köttbullar, Pommes und Mjölk ausgerufen. Waffen haben bei uns ja eher Wenige. Aber man könnte Stuhlbeine abreißen, Stoffmusen werfen und auch sonst in den engen Gängen Rabatz machen.

Ein Gedanke zu „Toys are „Peng“

  1. Einparkhilfe

    Man glaubt ja gar nicht, wer hier so alles mit einem Püster in der Joppe rumläuft …

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