Handy-Parken auf dem Kesselbrink?

p1040739.JPG

Da kommt so eine Pressemeldung vom Mobilfunker E-plus:

Wer auf einem öffentlichen Parkplatz parken möchte, braucht passendes Kleingeld. Keine neue Weisheit, sondern gültige Regel seit Jahrzehnten. Doch viele Kommunen gehen neue Wege, sie nutzen technische Innovationen und passen sich so der Zeit an. In zunehmend mehr Innenstädten haben Autofahrer die Wahl, denn anfallende Parkgebühren kann man inzwischen auch mobil begleichen – einfach per Anruf vom Handy zum Festnetz. Und das ist für Flatratenutzer in der Regel kostenlos. Nötig für das Parken per Handy ist eine einmalige und kostenfreie Registrierung beim zuständigen Kooperationspartner der Stadt, dem Anbieter des mobilen Parkens. Von da an lässt sich das mobile Bezahlen immer wieder nutzen. Der eigentliche Vorgang des An- und Abmeldens auf dem Parkplatz ist simpel und bietet neben dem Wegfall des lästigen Suchens nach Kleingeld weitere Vorteile. Wer möchte, zahlt nur die exakte Parkzeit, aber nie zuviel. Oder zuwenig. Denn zuwenig ist oftmals gleichbedeutend mit „Knöllchen folgt!“. Wie funktioniert das mobile Bezahlen auf dem Parkplatz? Einfach Parkplatz suchen und Zonennummer per Anruf durchgeben. Die Parkzonennummer findet sich auf allen Parksäulen vor Ort. Generell gilt: Entweder mit einem Anruf die Parkdauer fest vorwählen oder per Anruf an- und später wieder abmelden. Wer seine Parkzeit fest vorwählt, bekommt bei einigen Anbietern eine Erinnerungskurzmitteilung vor Ablauf der Parkzeit aufs Handy geschickt. So lässt sich die Parkzeit beispielsweise bequem aus dem Café verlängern. Die Parkgebühren fassen die Anbieter übrigens in einer monatlichen Rechnung zusammen.

Der Parkvorgang per Mobiltelefon leistet aber mehr. „Wer keinen Wert auf Knöllchen legt, aber auch nicht zuviel bezahlen möchte,
meldet sich per Anruf vom Handy beim Parksystem an und ab“, erläutert Jürgen Gehrmann, Innovationsexperte bei der E-Plus Gruppe. Doch wie erkennt das Ordnungsamt, ob die Gebühren bezahlt wurden? Auch das weiß Gehrmann: „Die Mitarbeiter der Ordnungsämter erfassen mit einem mobilen Lesegerät einen Code auf einem Aufkleber an der Frontscheibe. Das Gerät wiederum fragt die Nutzerdaten per Mobilfunk ab. So sieht der Kontrolleur vor Ort, ob sich der Fahrer auf dem Parkplatz auch korrekt angemeldet hat“. Die Aufkleber mit individuellem Strichcode verschicken die Anbieter nach einmaliger, kostenfreier Anmeldung.

Doll, doll. Kurz vorher haste beim Kaufhof die Payback-Karte hingelegt, mit EC-Card bezahlt und dann verknüpfen sie das mit Deinen Parkdaten, die bei Bertelsmann-arvato gespeichert werden und online jederzeit als Profil abrufbar sind. Zwei Tage nach dem handy-Parkvorgang komt dann gezielte Werbung in Deinen Briefkasten oder ein gewisses Call-Center ruft Dich ungezwungen an. Muß man das alles haben?

2 Gedanken zu „Handy-Parken auf dem Kesselbrink?

  1. Altherrenriege

    Was ist das alles umstäääändlich … schnelles Hartgeld ist durch keinen technischen Aufwand duieser Welt zu ersetzen.

    Und der Parkuhrenentleerer kostet die Gemeinde auch kein Vermögen.

Kommentare sind geschlossen.