Telekom

Da freut sich der Kunde doch über den tollen Service der Telekom… über eine 0800 Nummer kann man sich gerne, nach langem durchhangeln durch die atuomatisierten Menüs, mit einm Kundeberater unterhalten, die Störung, einen durch die Firma Charmier und Maut verursachten Leitungsabriss im Bereich der Wilhelm-Raabe Straße durch einen unvorsichtigen Baggerfahrer, melden… so geschehen am 27.09.2012 um 15:20. Davon sind leider auch mehr Anschlüsse betroffen, von denen manche auch selbständig tätig sind.

Da das aber scheinbar weder den Verursacher noch die Telekom zu interessieren scheint, wird ein Techniker erst für den 01.10.2012 rausgeschickt… ist ja nicht so wichtig… es brennt ja nichts und Wasser läuft auch nirgends raus… Wozu sollte man sich denn auch beeilen?

Es ist schon eine ärgerliche Sache, vor allem wenn in solchen Fällen das Beheben des Fehlers innerhalb von 24 Stunden versprochen wurde.

Es grüßt eine frustrierte Telekom Kundin…

3 Gedanken zu „Telekom

  1. Nightrider

    Contenance, contenance: ‚man‘ muss doch Prioritäten setzen! – Und die sind nun mal die Gewinnerwartungen und -ansprüche der Unternehmen und ihrer Aktionäre – und wo kämen die hin mit einem Service, der ausreicht statt ausgedüngt ist?! Da mus man sich des Allgemeinwohls von gerade mal 10% der Bevölkerung willens schon mal gedulden; die paar Kleinstselständigen zählen da nicht: wozu gibt es Hartz IV?

    Wem das nicht past, ann ja nicht wählen gehen: so bleibt’s denn, wie es ist.

  2. bauschlau

    Der Selbstständige zeichnet sich ja dadurch aus, dass er selbst und ständig selbst Lösungen für seine Probleme findet. Daher hier ein paar Tipps:
    a) Vertrag über 24/7-Service abschließen (Achtung: Das ist deutlich teuer als der 0815-DSL-Anschluss).
    b) Computer unter den Arm nehmen und dahin gehen, wo das Kabel nicht durchgebaggert wurde (Starbucks oder viele andere öffentliche Hotspots, Freunde & Bekannte)
    c) Internetzugang per UMTS herstellen (gibt es für sofort zu kaufen)

    Tatsächlich entstandene Kosten können anschließend dem Schuldigen in Rechnung gestellt werden. Die tatsächliche Schuld ist dann erstmal noch festzustellen (war das Kabel in Plänen richtig eingezeichnet, gab es irgendeinen Kabelschutz).
    Wie hast Du Deine Geschäftsprozesse gegen Stromausfall, Ausfall von Wasserversorgung, Heizung, gegen Feuer, Blitzschlag und Diebstahl abgesichert? Nur mal so fragend.

  3. dev-elop Artikelautor

    Gruß und Kuss an Bauschlau aus Bielefeld, der Stadt der Telekommunikationsbagger und Strassenbahnleitungsabfahrer…

    Strategien kann man in der heutigen Zeit wenige entwickeln, da die Tarife der Anbieter schneller wechseln (und auch unüberschaubarer sind) als ich meine Wohnung von der BGW auf über 21° bekomme, ohne die Stromleitungen der Stadtwerke zu überlasten…

    Ein USB-Stick hat mich über den Zeitraum gerettet…
    Und auch wenn er einem Sohn der Telekom gehörte, konnte ich mich doch für den auf der Verpackung zugesicherten Betrag darauf verlassen, meine Emails abzuholen.

    Smartphones sind dafür auch sehr hilfreich, jedoch ist es für die Arbeit extremst nervig in der Geschwindigkeit zu arbeiten.

    Öffentliche Zugänge zu nutzen wäre sehr unsicher daher nicht zumutbar für Kunden, deren Passwörter ich für die Zugänge benötige.

    Gleiches gilt für Freunde und Bekannte, da deren Sicherheitsvorkehrungen in den Netzwerken nicht so anspruchsvoll sind, wie die meinen.

    Die allseits gern genannte Cloud ist auch keine Absicherung für möglichen Datenverlust und so deponiert man gern mal eine Festplatte bei einer vertrauenswürdigen Person oder in einem Bankschliessfach…

    Letztendlich gibt es keine 100% Absicherung…

    Im Großen und ganzen kann man sein ganzes Leben mit der Absicherung desgleichen verbringen…

    Also …

    zu der Telekom wäre zu sagen, dass ich privat alles gekündigt habe, was zu diesem Anschuß gehört und geschäftlich habe ich die entgangene Arbeitszeit der Telekom in Rechnung gestellt.

    Viele Grüße

    dev-elop

Kommentare sind geschlossen.