Bielefeld erblitzt, was andere mit Leistung schaffen

Der Spiegel beschäftigt sich heute online mit der Blitzwut deutscher Kommunen. Insbesondere Bielefeld steht da als bundesweit führendes Beispiel. Meinetwegen. Man weiß es ja und hält sich dran. Stutzig macht aber ein Forenbeitrag, wonach in Bielefelder Amtsstuben wohl öffentlich „Beweisfotos“ hängen sollen:

In ihrem Büro steht eine Pinnwand mit den schönsten Beweisbildern: Nasenbohrer sind darauf zu sehen, ein Mann mit einer Katze auf dem Schoß, ein Bulli-Fahrer im Sekundenschlaf und eine Frau, die ihren Lidschatten nachzieht. Bei Tempo 185.

Das halte ich allerdings für den Hammer. Da die Räume vermutlich von Fremdpersonal geputzt werden kann es mit dem Dienstgeheimnis nicht weit her sein.Man kann sich nur immer wieder wundern was in Amtsstuben für dumme Leute sitzen. Da muss sich glaube ich mal der NRW Datenschutzbeauftragte drum kümmern.
59755 ist offline Mit Zitat antwortenweisfotos“ von Geblitzten in „besonderen Situationen“ hängen sollen:

Wenn da das Foto drauf ist, wo wir rückwärts mit nacktem Hinterm am Steuer mit 149 km/h durch die Blitzanlage am Bi-Berg gerauscht sind……

Ein Gedanke zu „Bielefeld erblitzt, was andere mit Leistung schaffen

  1. Bauschlau

    „Man weiß es ja und hält sich dran.“
    Eben. Wer sich an die Geschwindigkeitsvorgaben hält, kann die Autobahnen in diesem Sinne weiterhin kostenfrei nutzen und die Kommunen nehmen dann auch kein Geld ein. Bei der Maut sieht das anders aus. Klappt also nicht mit der suggerierten Parallele zwischen Autobahnmaut einerseits und Bußgeld für zu schnelles Fahren als Maut der Kommunen andererseits.
    Der Spiegel war auch schon mal besser.

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