Ein schöner Tag

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Tatsächlich. Mit dem roten Weinlaub der Jöllenbecker Steillage Grandé Cru Extensiv Superieur vor blauem Ostwestfalenhimmel ist das zumindest vom Wetter her ein schöner Tag so kurz nach Herbstanfang. Wenn da nicht das Stakkato der unsäglichen Quaker aus Berlin-Mitte, Düsseldorf Landtag oder Stadtrat Bielefeld wäre. Stündlich wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben. „Oh, sie biegt links ab“. „Du irrst Dich, das war rechts“. „Ne, die bleibt schön in der Mitte“. Kanzlerin Murkel will jetzt die Mieter für ihre Ze Oh Zwei-Pläne und weltweit einmaligen Energieeinsparungen (Hahahahahaah. Wer genau hinguckt weiß, welcher Klientel das dient) einspannen, die Atommafia bekommt grad ihr großherziges Geschenk. Das Millionenheer der Hartz 4 – Empfänger muß sich auf Billigsttafelwasser vom Aldi statt Billigstbier in Plasteflaschen einstellen und überhaupt gabs da eben einen schönen Spruch eines recht erfolgreichen Unternehmers der Region auf die Frage, wie es denn geht so im Allgemeinen und im Besonderen:

„Ach weißte. Die Antwort ist müßig. Ich könnte die Lüge unseres IHK-Präsen oder der Parteifritzen widerholen. Tu ich aber nicht. Also: Es geht so auf einem Niveau, das man grad mal so leichte Erholung nennen kann“.

Der gute Mann beschäftigt weit über 1000 Leute zu anerkannt vernünftigen Löhnen und Gehältern.

2 Gedanken zu „Ein schöner Tag

  1. Korrektikus

    CNN berichtet, aber unsere Medien lullen uns stattdessen mit Oktoberfest und Fußball ein, immerhin: in den D-Radio Nachrichten stehts:

    Mittwoch, 29. September 2010
    Europaweit Demonstrationen gegen Sparmaßnahmen der EU-Regierungen

    Bei den Protesten gegen Sparmaßnahmen und Sozialabbau sind heute europaweit zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. An der zentralen Kundgebung in Brüssel beteiligten sich nach Angaben des Europäischen Gewerkschaftsbundes bis zu 100.000 Teilnehmer. Die Polizei sprach von knapp 60-tausend. Beteiligt waren auch zahlreiche deutsche Bergleute. Sie wandten sich gegen Pläne der EU-Kommission, die letzten Zechen bereits ab 2014 zu schließen. – In Spanien demonstrierten Arbeitnehmer mit einem landesweiten Generalstreik gegen den Reformkurs der Regierung. In Barcelona kam es dabei zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. In Griechenland setzten LKW-Fahrer ihren Ausstand gegen die Liberalisierung des Transportwesens fort. Auch in Deutschland, Italien und den Niederlanden gingen Menschen auf die Straßen.

    http://www.dradio.de/nachrichten/201009292300/1

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