Brackweder Strapsi-Story schaffts bis in den Spiegel

be-bi.jpg

Man mußte nicht mal ganz genau hinhören heute am frühen Nachmittag in der kleinen großen Metropole unter der Sparrenburg. Von Jöllenbeck bis Senne runter, von Brackwede bis dahin, wo in BI immer die Sonne aufgeht, schallte der Jubel. Endlich, endlich hat es diese wunderbare, sonderbare, unter den 20 größten deutschen Städten befindliche Stadt geschafft, in das gehobene Blatt für die knapp über BLÖD agierende gehobene Intelligenzia zu gelangen. Wenn auch mit dem abartigen Thema „Gefängniswärter in Wonderbra“. Aber das sind Bielefelder ja gewöhnt, wenngleich Arm. Bielefeld als „Leistungsträger“ hier ein wenig häufiger erwähnt wird. Meist mit dem Zusatz „Ach, die gibt es auch noch?“. Oder als Autobahnvorbeipunkt mit „Huch. da blitzte es grad“-Effekt.

Wüßten die Menschen, welch wunderbarer Hort ein schattiger Sitzplatz an der reißenden Lutter oder das leise Glucksen des entschlammten Obersees unterm Schildescher Viadukt ist, sie würden zu Millionen hierhin strömen. Ganz böse Zungen, ja fast die bösesten Zungen, die es hier gibt, kolportieren ja, Hans-Rudi H. habe heimlich einen Wonderbra-Strapseur in den Brackweder Knacki-Aufbewahrungsort geschmuggelt. Bei der Kreativität im Tourismus-Büro denkbar. Oder?