Stiller Sonntag in der Glitzermetropole

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Sie hat schon so ihre großstädtischen Ecken, die Glitzermetropole unter der Sparrenburg. Einzige Großstadt zwischen Hamm und Hannover. Durchflossen von der reißenden Lutter. Gesegnet mit einem Seeartigen Tümpel in Schildesche mit Eisenbahnviadukt darüber. ICE-Bahnhof. Europabus-Bahnhof. Flaniermeilen. Einem berühmten Platz aus der neorealen Zeit des geschwärzten Wellbleches. Anziehungspunkt für ein paar Touristen, die auf der Autobahn mal grad gucken wollen, was „Alm“ heißt.

3 Gedanken zu „Stiller Sonntag in der Glitzermetropole

  1. mika

    Hübsches Foto. Oberschicht und Unterschicht werden optisch perfekt am Jahnplatz getrennt. Die Altstadt wird immer weiter herausgeputzt, während die Bahnhofstr. vergammelt.

  2. Dougan

    Oh, vergammeln finde ich übertrieben. Doch wenn ich an den letzten Winter denke, so ist es mir unbegreiflich wie eine Stadt von über 360.000 Einwohner einen so miserabelen Winterdienst haben kann. Wie oft habe ich mich, trotz guter Winterschuhe mit rutschfester Sohle langgelegt. Immerhin wurde Eisspitzen von den Dächern entfernt. Dazu finde ich es negativ, wie man so viele Bettler vor dem Bahnhof dulden kann. Wo bleiben da Ordnungshüter und Wohlfahrtsgesellschaften, welche dem Abhilfe verschaffen?

    Und die BVO könnten auch ruhig mal ihre Fahrpläne an den Haltestellen etwas übersichtlicher gestalten, und das sage ich als Herforder.

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