Gerhard Weber wird es richten

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Als damals Gerhard Weber mit seiner Idee im verwunschenen Halle mit der stinkenden B 68 mittendurch ein Tennisstadion mit internationalem Anspruch zu bauen und erfolgreich zu betreiben, tippte sich die Mehrheit der ja als visionär, Zukunftsorientiert und als überaus kreativ bekannten Ostwestfalen an die hohen Stirnen. „Dat schafft der nie“. Heute pilgern sie ins Tennismekka, löffeln aus Plasteschälchen Erdbeeren mit Sahne und erfreuen sich an den Gesängen diverser Interpreten.

Da von Oetker eher nur heiße Luft („Wir engagieren uns nur im Jugendbereich“) zu spüren ist, wird es wohl der „Schneider aus Halle“ richten müssen. Man kann es ihm ohne weiteres zutrauen. Ebenso auch, daß er nun in einem Rundumschlag Ordnung in den Laden bringen läßt. Der Sohn beweist seit Jahren, daß man rund um Stadion und Hotel durchaus ein mittleres Imperium bauen kann, mit dem sich Geld verdienen läßt.

Das ginge wohl auch auf der Alm, bedarf aber einer entschiedenen Bereinigung der Atmosphäre und vor allem unternehmerischer Kreativität. Gerhard Weber verliert äußerst ungern und hat ganz sicher einen Matchball in der Tasche, der so manchem noch heftig um die Ohren fliegen könnte.

3 Gedanken zu „Gerhard Weber wird es richten

  1. herostratos

    wohl wahr, Weber ist der Letzte, der irgend etwas verschenken würde, ein knallharter Rechner und Berechnender, der in seinem Wirtschaftlichkeitsdenken selbst vor seinem Sohn nicht Halt macht: da wird sich mancher von den Arminia-Managementamateuren und Selbstbedienern noch wundern…Keine schlechte Wahl!

  2. textexter Artikelautor

    Altherrenriege: Da kommen dann doch die „Ganz Großen“: Lena, das Bobbelscher, Menuwin und der, dessen Frau „den DiJäh“ liebt. Das füllt locker 20.000, der Rest ist Bühne. Im Winter gibt es dann Schlittenrund – und Jagdrehrennen auf Kunstschnee und „Jagd um die Alm“, ein Biathlon mit Beteiligung aller Stadtratsmitglieder: Wolferl Brinkmann jagt im Tandem mit OBPit den scheuen Lux. 20.000, das schaffen die „Schneider aus Halle“ in ihrem jetzigen Refugium niemals. Hans Stratmann steht schon in den Ticketstartlöchern.

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