OB kämpft um Karstadt-Filiale

In gleichlautenden Schreiben hat sich Oberbürgermeister Eberhard David jetzt an den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Karstadt Warenhaus GmbH, an die Geschäftsführerin der Karstadt-Filiale Bielefeld, an den Betriebsratsvorsitzenden sowie an den Vorsitzenden der Jugend- und Auszubildendenvertretung der Filiale Bielefeld gewandt. Darin appelliert das Stadtoberhaupt an sämtliche Entscheidungsträger, alles dafür zu tun, dass das Unternehmen auf Dauer erhalten bleibt.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Medienberichterstattung über die prekäre wirtschaftliche Situation der Karstadt Warenhaus GmbH bringt David zum Ausdruck, dass dies auch der Stadt Bielefeld große Sorgen bereite. Die Filiale an der exponiertesten Stelle in der Fußgängerzone sei seit Jahren ein Identifikationsfaktor für die Bielefelder Innenstadt und sorge mit dafür, dass Bielefeld als „die Einkaufsstadt“ in der Region wahrgenommen werde.

Soweit eine Pressemitteilung der Metropole. Fürwahr, es wäre schade, wenn dieses lebende Kaufhaus-Museum im originalen 70er-Jahre-Look uns abginge. Wird aber nicht passieren, man erklärt es zum „systemimmanenten Club auf Banken-Augenhöhe“.

4 Gedanken zu „OB kämpft um Karstadt-Filiale

  1. herostratos

    ..und wenn im Oberzentrum irgendwo Karstadt-Ruinator und Riesenmanager Middelhoff auftaucht, scharwenzeln alle hinter ihm her und machen ihre Kratzfüße…wie jüngst bei einer Veranstaltung des Marketingclubs…

  2. textexter Artikelautor

    … mit Spargelessen bei Goldbeckchen draußen in Ummeln.

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