Inge plant die Energiewende

Die Natur hat sozusagen die Nase voll von Kälte und Winter und haut so richtig in die Vollen. Selbst verschwiegenere Winkel der größten Stadt zwischen Hannover und Hamm werden jetzt mit einem Grünschleier überzogen und Frühlingsfit gemacht. Die Gartencenter haben Hochkonjunktur und besonders begehrt sind die kleinen Grabeschaufeln, mit der das ganze wurzelige Zeugs eingebuddelt werden kann.

Auch um das liebliche Stück Wildnis hinter der Herforder Straße, dem ehemaligen Container-Bahnhof, entflammt wieder die Diskussion. Die IHK will ihn nicht wieder reaktivieren, die Stadt Bielefeld schon. So bleiben vorerst die Hasen, Kaninchen und der Verein „Westfälische Localbahn“ die Nutzer des 12 Hektar großen Geländes. Was könnte man da alles machen. „Karl-May-Festspiele“ mit der Besetzung des Indianerchores durch die Mitglieder des Rates der Stadt. OBPit als Winnetou, Die Grüne Ratsfrau Inge Schulze als „Ntschotschi“, die der Lutter mit Hilfe von Miniturbinen wieder Wasserkraft abringen will. Inge hat jetzt grade das Energie-Konzept 2017 für die Metropole präsentiert. Um aus dem AKW Grohnde aussteigen zu können, möchte man aus Biomüll Gas gewinnen, öffentliche Gebäude mit Solaranlagen bedecken und Windräder entlang der Bahntrassen aufstellen.

Stellt doch einfach Solarpanel auf die 12 Hektar des Containerbahnhofs. Schüco baut doch sowas. Aber Inge sagt: „Bielefeld ist eine Mühlenstadt“.

2 Gedanken zu „Inge plant die Energiewende

  1. HRH

    Inge kehrt wahrscheinlich gerne in der Hammer Mühle an der virtuellen Lutter ein.

  2. rainman

    Inge und ihre Partei haben noch im vergangenen Jahr, als die Wählergemeinschaft Bürgernähe im Rat den sofortigen Ausstieg der Stadtwerke aus Grohnde forderten, dagegen gestimmt.
    Da war noch keine Rede von Biomüllgas und Mühlenstadt. Kann man dieser Partei tatsächlich zutrauen, dazu gelernt zu haben? Bedenklich…

Kommentare sind geschlossen.