Die langen Finger von unserem Thommy

Da muß doch der immer so leicht grimmig dreinschauende Chef der Lampenabteilung von Karstadt an der Bahnhofstraße Schaum vor den Mund bekommen, wenn er sowas liest:

Der frühere Arcandor-Vorstandschef Thomas Middelhoff hat laut einem Zeitungsbericht nach seinem Ausscheiden bei dem Handelskonzern Karstadt-Quelle mehr als zehn Millionen Euro Beraterhonorar vom Bankhaus Sal.Oppenheim bekommen. Middelhoff habe von der Bank einen mit jährlich vier Millionen Euro pro Jahr dotierten Beratervertrag, der auf drei Jahre und ein Jahr Option abgeschlossen worden war, erhalten, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Der Vertrag sei dann allerdings nach wenigen Monaten vorzeitig wieder aufgelöst worden. Kurz vor der Insolvenz Millionen für Middelhoff Bei Vertragsauflösung von Middelhoff seien dann mehr als zehn Millionen Euro an den ehemaligen Chef des Medienkonzerns Bertelsmann und des Handelskonzerns Arcandor ausgezahlt worden. Arcandor hatte wenige Monate nach Middelhoffs Ausscheiden Insolvenz angemeldet. Das führte auch zu Problemen bei Sal.Oppenheim, da die Privatbank Großaktionär bei Arcandor war und der Arcandor-Mitinhaberin und Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz hohe Kredite gewährt hatte. Sal.Oppenheim wurde schließlich an die Deutsche Bank verkauft.

Wenn der geölte Bub eines kann, dann ist das labern, tricksen und abkassieren. Elisabeth Mohn könnte sicher nicht ihren Ansichten und den hohen „moralischen Zielen“ der Bertelsmann-Stiftung nachgehen, hätte man den nach eigener Ansicht Supermann nicht reichlichst abgefunden und aus dem Haus gewiesen.

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