Die unterfränkische Wallstreet-Mafia

1869, vier Jahre nach dem Bürgerkrieg gründete Goldman in New York City, in der Pine Street, in einem Einzimmerbüro die M. Goldman & Company, eine Firma, die anfangs darauf spezialisiert war, Kunden-Schuldscheine von Tabak- und Diamantenhändlern in Manhattan aufzukaufen, die er unter seinem Zylinder zu tragen pflegte. Gegen geringen Gewinn verkaufte er die Wechsel an Banken weiter.

Das Prinzip hat sich bis heute nicht geändert. Nur mit zig Nullen mehr. Wie man aus den USA lesen darf, werden sich die Prinzipien der Bankster auch unter dem Präsidente, der „Change“ versprach und angeblich übers Wasser wandeln kann, nicht dramatisch ändern. Vielleicht gibts da ja „fränkische Verwandschaften“. Marcus Goldman stammte aus Unterfranken. Hayum, Mendel und Maayer Lehman (geborene Lehmanns) ebenfalls. Den Rest der Geschichte kennen Sie ja. Ein paar hundert Milliarden der Billionen-Tricksereien bezahlen wir grad mit Steuermilliarden.

Neulich bei der unterfränkischen Tankrast sah es knapp vor Würzburg noch so aus, als ob Lehmans und Goldmans da von der ergaunerten Kohle nichts hingeschoben hätten. Armut wie anno dunnemals. Und Bocksbeutel. Wie Bielefelder in der „Goldenen Zeit“ das allerdings bis heute weitaus cleverer angestellt haben, erzähle ich demnächst mal. Kann sein, daß Euch danach der Pudding im Hals steckenbleibt.