Aus für Bertelsmanns PPP-Modell in Würzburg?

Die von der Bertelsmann-Krake per Tochterfirma Arvato so hektisch forcierte „Elektronische Bürgerverwaltung“ steht in Würzburg offenbar vor dem Aus. Die Bürger sind frustriert, weil weder flächendeckend Internet-Anschluß vorhanden ist noch ein „Elektronischer Ausweis“, um überhaupt Zugang zu all den Segnungen des Bertelsmannschen PPP-Modells zu haben. Das hätten die großartigen „Fachleute“ aus dem nachbarlichen Straßendorf ja eigentlich im Vorfeld klären können.

Wie dem auch sei: da es Krake Bertelsmann keineswegs um das Wohl der Bürger sondern lediglich um schlichtes Kohle machen und eigenen Einfluß gewinnen geht, ist so eine Meldung einfach schön. Nichts gegen Möglichkeiten, bestimmte Bürgergänge übers Web abwickeln zu können, aber bitte nicht in Händen dieser Politiker kaufenden Heilsgestalten aus dem piefigen Gütersloh. Mehr liest man hier.

Ein Gedanke zu „Aus für Bertelsmanns PPP-Modell in Würzburg?

  1. madamef

    Bertelsmann wird weiterhin versuchen, sich wie eine Krake über öffentliche Strukturen zu stülpen und diese auszulutschen.Ich kann nur hoffen, dass man die Arvato in Würzburg auf Steuerzahlerkosten nicht ewig weiterwursteln lässt.
    Dass der Stiftung jährlich die Gemeinnützigkeit bescheinigt wird, zeigt, wie korrupt unser Land mittlerweile ist und wer hier das Sagen hat.

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