Die nächste Sau durchs Dorf

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Es fängt klein an. Irgendein politischer Wichtigtuer faselt etwas von „Internet, Bedrohung“ und schon wird bei der Journaille ein „Krieg, ein Cyberkrieg, ein Schlachtfeld des 21., Jahrhunderts“ daraus. Ergo: „Man“ rüstet auf, baut ein „Cyber – Abwehrzentrum“ auf wie unsere geliebte Bundesregierung.

Aber sind wir doch mal ehrlich: Viel Ahnung haben die, die da vom „bedrohlichen Internet“ schwafeln weder davon noch von den „Jahrhundertschneemassen“, wie der Umgang mit einem etwas verfrühten Auftreten der weißen Pracht zeigt. Stupid schieben kleine Bagger und Räumer die Mengen auf große Haufen, wird „wir haben fast kein Salz“ mehr als Warnung für die doofen Bürger in den Himmel über dem Teuto geschrieben und muss die Altherrenriege hier auf Bielefeld-Blog erst dramatische Bilder einer Nikolaus-Dürkopp-Straße zeigen, die trotz Schnee zugeparkt wird und alle Straßenbahnen sind blockiert.

Offensichtlich haben die verantwortlichen Räumisten zu Winterszeiten ein anderes Bild von der schmalen Gasse, die ja auch zu unschneeigen Zeiten gern als Abstell – und Behinderungsraum für Autos genutzt wird und zu Ärger führt. Einfach mal ein Archiv „neuralgischer Punkte der Stadt“ anlegen und draufgucken, wenn es anfängt zu schneien.

Schafft Ihr doch. Ihr seid doch moBiel?

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Puddingtown ohne Schnee. Erzählt jetzt nicht, das hättet Ihr noch nie gesehen.

Ein Gedanke zu „Die nächste Sau durchs Dorf

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