Petition des „Bündnis gegen überflüssige Straßen“

Inhalt dieser Petition ist es, den Straßenbau-Wildwuchs in ganz Deutschland einzudämmen. Diese Petition ist außerordentlich gut recherchiert, wobei die Daten und Fakten betr. Straßenbau und auch die aktuellen Quellen, aus denen die Beiträge stammen, einen kritischen Überblick über Sinn und Unsinn von Straßenplanungen bieten.   

Über den folgenden Link kann man sich im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages registrieren lassen und dann auch seine Stimme dort abgeben.

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=20526

Das Ganze geht folgendermaßen ab: Nach Aufrufen des Links gelangt man in den Deutschen Bundestag/Petitionen. Unter „Öffentliche Petitionen kann man sich dann auf der rechten Seite registrieren lassen mit den üblichen Angaben und kommt dann auf eine Liste mit den z.Z. veröffentlichen Petitionen.

Unter der Nummer 20526 findet man dann die Petition „Verkehrswesen – Kritische Prüfung…“.
Hier klickt man in der Spalte „Anzahl Mitzeichner“ auf das Wort „Mitzeichner“ in der Reihe von Nummer 20526 und findet dort nun seinen Namen wieder.

Unter www.straßenbaumoratorium.de (Homepage der INI) findet Ihr auf der linken Seite unter „Petition“ den kompletten Wortlaut der Petition. Ich kann sie nur empfehlen!

11 Gedanken zu „Petition des „Bündnis gegen überflüssige Straßen“

  1. Ulrich Deppendorf

    Also ich finde ja die Herforder Straße überflüssig.
    Denn die führt nach Herford.
    Und da wohnt Dougan.

    Wird das berücksichtigt, wenn ich die Petition unterzeichne?

    Antworten bitte direkt an das ARD-Hauptstadtstudio.

  2. Pipistrellus 8

    Ich habe die Petition durchgelesen und spontan unterschrieben! Endlich melden sich Leute, die der Bauwut und somit der Geldverschleuderung Einhalt gebieten. In Bielefeld mit seinen über 800 Mio € Schulden scheint das noch nicht angekommen zu sein, denn es werden weiterhin Straßen geplant, die Millionenkosten verursachen (Herforder-/ Grafenheider Straße. Können Politiker denn wirklich nicht mal den Stöpsel in die Badewanne stecken und Schluss machen mit dem Geldfluss in überflüssige Projekte? Sie haben doch einen Eid abgelegt:“zum Nutzen der Stadt…“ Wir sind die Stadt! Wir sind die Bürger und wir wollen lieber Kindergärten und keine neuen Straßen!

    Politiker, warum tut Ihr uns das an? Wacht endlich auf und macht Schluss mit dieser Klientelpolitik. Die FDP ist wegen ihrer Hotel-Affäre auch bitter abgestraft worden und der nächste Wahltag kommt sicher. Ganz sicher!

  3. marianne

    @pipstrellus8

    mit einem Stöpsel in einer Badewanne hat das doch nun wirklich nichts zu tun. Was für ein irreführendes Bild.

    Und ich bin auch Bürgrin dieser Stadt. Ich will keine neuen Kindergärten. Ich habe keine Kinder.

    Aber ich habe ein schönes schnelles Auto!

    Und die Politiker in dieser Stadt wissen das. Deshalb planen sie Straßen für mich. Imer mehr und schicke neue Straßen.

    Und deshalb werden die Politiker und Politikerinnen, die im Bielefelder Rat sitzen auch von mir gewählt.

    Halte dich doch einfach mal zurück mit dem Kinderzeugen, dann brauchste hier auch nicht so erbärmlich zu jammern.

  4. zase

    Gute Idee! Neue Straßen bauen tut man schon seit Jahrzehnten, und es nutzt nichts, außer der Beton- und Asphaltindustrie. Keine neuen Straßen mehr bauen, das wäre wirklich mal was Neues.

  5. background

    Für mich ist ja der OWD sowas von überflüssig.
    Habe ich schon in der Planungsphase dem damaligen Baudezernemten Hotzan (die Älteren unter uns erinnern sich) frech ins Gesicht gesagt.

    Er hat mir im Prinzip Recht gegeben. Meinte aber, da käme er nicht mehr raus.

    Kann ich nun sicher sein, dass der Bau des OWD vom Bundestag nochmal kritisch überprüft wird?
    Und dass der dann auch abgerissen wird?
    Und dass statt dessen Kindergärten gebaut werden?

    Obwohl ich es eigentlich nicht richtig finde, die Leute vor die Frage zu stellen: Kindergärten oder Straßenrückbau?
    Oder Straßenneubau.

  6. Kater Carlo

    Und wer bestimmt, was beim Straßenbau Wildwuchs ist?

    Und seit wann nützen uns Petitionen?

    Der eine hält die herforder für überflüssig, der andere den OWD.
    Ich brauche beide Straßen. Aber ich wohne in der Nähe der A2, der Lärm!!! Der CO2-Ausstoß. Das kann schon richtig krank machen. Mein Hausarzt rät mir wegzuziehen. Aber für mein Wohneigentum krieg ich auf dem Markt keinen angemessenen Preis. Also weg mit dr A2.

  7. rainman

    Und was ist mit den ganzen Bollerwagenwegen, die sich OB Pit schon zu Amtszeiten als Denkmal durch die ganze Stadt hat bauen lassen?

    Und das von meinen Steuergeldern.

    Das ist doch der skandalöseste Wildwuchs.

    Den hat aber die Initiative nicht kritisch unter die Lupe genommen!

    Gut recherchierte Daten und Fakten sehen anders aus.

    Außerdem weiß ich aus gut unterrichteten Kreisen, dass der OB im Petitionsausschuß jede Menge Freunde hat.

  8. PeterM

    Geht mir ähnlich wie marianne. Hab nur ein kleines, langsames Auto.

    Deswegen sind viele neue Strassen so extrem wichtig. Brauche ich doch viel Anlauf, also viel Platz. Auf vielen Strassen können sich Beigejacken, Pampersbomber und dergleichen mehr besser verteilen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht auf einigermaßen freie Strassen zu treffen.

    Dort kann ich dann „schneller“ Fahren, was gut für die Umwelt ist. Weil, dann bin ich ja schneller am Ziel und verbrauche nur kurze Zeit Kraftstoff.

    Mal ehrlich: unsere Reagierung wird sich auch bei dieser Aktion vor Ehrfurcht in die Hosen machen.
    Ist aber sicher ein gutes Zeichen, wenn die Bevölkerung die ihr angebotenen Spielmöglichkeiten nutzt.

    So, und nun schau ich mal nach einer Petition für mehr Strassen.

  9. omega

    Interessante Meinungen!

    Schön, dass wir mal drüber gesprochen haben.

    ach, noch was…

    Glaube versetzt ja bekanntlich Berge. Also ich glaub fest daran, dass die UnterzeichnerInnen der Petition damit rechnen können, dass die A2, der OWD, die Herforder und die Grafenheider Straße abgerissen und durch kilometerlange Kindergärten ersetzt werden.

  10. kath

    „Fortschritt bemisst sich bei Sozialdemokraten in verbautem Beton“. Cem Özdemir

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