Arminia sorgt für Kurzweil

Derweil nun auch der Oberrang der neuen Haupttribüne der AlmSchücoArena ein geschlossenes Bild zeigt, ranken sich weitere Ereignisse rund um den Traditionsort. Der Club steht da, wo er meist steht, also nichts Neues von der Buli-Tabelle. In den Bielefelder Tageszeitungen lektürt man Leserbriefe, die nicht sehr freundlich mit dem Traditionsverein, dem Trainer und der Führung umgehen. Und ansonsten liest man von wohlfeiler Vertragsverlängerung der Führungsriege Kentsch/Saftig, ergänzt mit der Meldung, das der dienstälteste Bundesligapräsident H-H Schwick nach seinem Geburtstag Ende Dezember voll (zeitlich gesehen) für den Verein da sein wird. Er verläßt seine Anwaltskanzlei. Ansonsten trudelt alles auf das Spiel gegen Bayern am Sonntag hin, zu dem es noch überraschend 900 Karten mehr gibt, weil für die Sicherheit Verantwortliche Kapazität freigeguckt haben. Ach ja. Noch etwas. Eine der gewohnt ganz bösen Stimmen behauptet, die Fenster der Verwaltung seien so vernebelt, das der Blick mit dem Fernglas auf die schildaesk angelegte Gästetribüne einfach unmöglich sei. Und wer mutet schon 400.000 Euro/Jahr Salär Empfangenden („Stolze Anmerkung der NW: „Im unteren Drittel der Bundesliga“. Na, wo auch sonst, bei dem Tabellenstand?) einen Besuch zu Fuß auf der verlängerten Nordtribüne zu, die in anderen Stadien einfach zu einem Winkel verbaut worden wäre. Aber wir sind ja nun mal in SchildaBielefeld. Und da ticken die Uhren anders. Ganz anders. Glück auf!

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Ein Gedanke zu „Arminia sorgt für Kurzweil

  1. HRH

    Eine Frage des Kopfrechnens:

    Decken die Mehreinnahmen des Vereins durch die neuen Mitglieder (als Ergebnis der sogenannten Mitgliederkampagne) die saftige Gehaltserhöhung ab oder müssen dafür weitere Töpfe angezapft werden?
    Diente also die Mitgliederkampagne im Endeffekt nur dazu, eine Gehaltserhöhung zu finanzieren?

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