Der „Ofenfrische“ als NRW-Botschafter?

Der Vorstoß, im Ausland für den Standort NRW zu werben, ist im Grundsatz erst einmal zu honorieren. Denn Nordrhein-Westfalen ist im Ausland trotz seiner wirtschaftlichen Kraft kein Begriff, und schon gar keine (positiv besetzte) Marke. Das sieht die Opposition im Landtag offenbar ähnlich, fiel doch die Kritik an dem Vorhaben auffällig zurückhaltend aus.

Allerdings dürfte mit dem Mini-Budget von jährlich drei Millionen Euro in den zu bewerbenden Staaten nicht gerade eine NRW-Euphorie entstehen. Will NRW auf seine ohne Zweifel vorhandenen Stärken aufmerksam machen und in der Folge vielleicht sogar den einen oder anderen Investor gewinnen, muss mehr Geld zur Verfügung gestellt werden. Ob Sponsoren in unsicheren Zeiten wie diesen die Finanzlücke wie erhofft stopfen, sei mal dahingestellt. Puddingkönig August Oetker aus Bielefeld könnte so einer sein. Schließlich wurde sein Name bei der Präsentation auffällig häufig als Botschafter für den Standort genannt. Ob solche Namen im Ausland eine gewisse Anziehung entfalten, muss sich sowieso noch zeigen. Was für Bielefeld gilt, gilt längst nicht für Shanghai.

Wie heißt grad noch „Der Ofenfrische“ auf chinesisch?

Ein Gedanke zu „Der „Ofenfrische“ als NRW-Botschafter?

  1. Sehr Interessierter

    Schön auch, dass der der neue NRW-Claim versehentlich falsches Englisch ist: „We love the new.“ Na ja. Wenn Politik und niedere Reklame sich finden. Gut, dass es nur drei Mio. Budget sind. Dann sieht´s wenigstens niemand.

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