Der Tag vor dem „Schicksalstag“: alternativlos

Ob das den in äußerster Gelassenheit sein Pfeifchen schmauchenden Leineweber in der Metropole Altstdatadtmitte auch nur im Geringsten anficht, was da in Brüssel, Berlin und lokal in Bielefeld verzapft wird? Ob ihn der Bünder FDP-Selbstdarsteller und Eurogegner mit dem Pennälergesicht und dem Mediengetrommel, Frank Schäffler, interessiert? Dabei hatte ihn „unsere“ NW-Alexandra doch so „nett“ porträtiert: Er neige „zur Rechthaberei“. Wozu neigen dann seine „Gegner“?

Nun gut. Egal, was den Mann, seine sterbende gelbe Partei, die alternativlose Kanzlerin und ihre Helfer oder die Gegner auch anficht: präsentiert wird, was so, so, oder so nach der Devise ausgekungelt wurde: „Friß oder stirb“. Das gilt letztlich auch für den Mikrokosmos Bielefeld., wo ein überaus leiser OB mit seiner Ampeltruppe „alternativlose Sachen“ macht und die eine oder die andere Hälfte der Bürger eben auch auslöffeln müssen, was die Zentrale einbrockt.

So richtig Spaß macht „alternativlose“ Politik nicht, wenn sie erkennbar undemokratisch wird.

2 Gedanken zu „Der Tag vor dem „Schicksalstag“: alternativlos

  1. herostratos

    Ob in der öffentlichen Verwaltung, in Unternehmen oder in der Politik – sie sitzen überall, diese hoch bezahlten Verwalter des Alltäglichen. Bloß nicht stören lassen, lautet ihre Devise und ihre Kompetenz setzt sich zusammen aus: Keine Motivation, keine Ideen, kein Engagement – kein Bock!
    Dagegen ist ein Schäffler, der eigentlich ja ein Scheffler sein will, geradezu kreativ-rührig – nicht ohne Grund: Ihn treibt der Ehrgeiz des Hinterbänklers, auch jemand werden zu wollen …um dann so sein zu können wie…siehe oben“ 😉

  2. PeterM

    Als diese komische Frau seinerzeit im Fernsehen etwas von „alternativlos“ faselte, war ich kurz verunsichert ob sie damit „Diktatur mit anderen Mitteln“ oder eher ihre und Ihresgleichen Unfähigkeit zum Ausdruck bringen wollte.

    Aber die Verunsicherung währte nur kurz.

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