Wer Sturm sät…wird Blähungen ernten…

Wie abhängig von US-amerikanischen Nachrichtenagenturen und wie amerikahörig- und gläubig die deutsche Journaille ist – der jüngste Hurricane-Hype hat es mal wieder deutlich gemacht: Seit vorgestern nur Katastrophenmeldungen an erster Nachrichtenstelle, New York geht unter, Sondersendungen, wichtigtuerische Reporter auf allen Kanälen, Thema Nr. 1 in ZDF-heute, weit vor Libyen und Somalia…und alles nur, damit die ostwestfälische Omma vor Angst ihren Hühnerstall verrammelt.Dabei war schon klar, dass das alles nur künstlich hochgeheizt wird, bald schon wurde der KillerHurricane zum Tropensturm herabgestuft, passiert ist wenig (Bild, ZDF, und ARD und alle privaten Schreier mögen’s insgeheim bedauert haben), allerdings bleibt mal wieder ein ziemlich schales Gefühl im Mund, wenn man diese sonst so superkritisch sich gebenden öffentlich-rechtlichen Wichtigtuer so hilflos dem US-Nachrichtenapparat ausgeliefert sieht – armselig!

Ein Gedanke zu „Wer Sturm sät…wird Blähungen ernten…

  1. Altherrenriege

    Das heutige „Tiefdruckgebiet von der Größe Europas“ hieß bis gestern noch
    „Hurrikan von der Größe Europas“ mit „Durchmesser von knapp 1000 km“!
    … da fragt man sich schon was da für dümmliche Textableser die Nachrichtenstudios besiedeln.

Kommentare sind geschlossen.