Mit Eddings an Clausens und Landgrafs Plakate

Gespräch vorhin im Auto.

Sie so: „Stell Dir vor, wir kaufen jetzt beide einen dicken Edding, schwarz und wasserfest“
Ich so: „Vorstellen kann ich mir das schon. Und dann?“
Sie so: „Ich male dem Pit Clausen Haare, ein Bärtchen und fliehendes Kinn“
Ich so: „Haha. Und ich dem Bernd Landgraf ein T-Shirt mit „Piening-Schriftzug“
Sie so: „Ist das eigentlich strafbar?“
Ich so: „Was kann man denn an den Plakaten Strafbares machen?“
Sie so: „Na, zum Beispiel eines Fast-nicht-Haari wieder Vollhaarig machen oder behaupten, jemand unterstütze Zeitarbeit
obwohl er doch sonst ziemlich wenig sagt“
Ich so: „Na komm. Der Bernd Landgraf sagt aber doch sehr viel“
Sie so: „Dann ist bei mir aber wenig angekommen“
Ich so: „Clausen sprudelt auch nicht grad über“
Sie so: „Den kennen ja auch viele Leute“
Ich so: „Keine Kunst. Ist ja schon eine Ewigkeit im Rat von Schilda a.d. S. (Sparrenburg)“
Sie so: „Ich werde vor dem Bielefelder Mitternachtsshopping meinen Edding einsetzen“
Ich so: „Darf ich das fotografieren“
Sie so: „Na klar. Aber bitte nur die Schokoladenseite“

2 Gedanken zu „Mit Eddings an Clausens und Landgrafs Plakate

  1. textexter Artikelautor

    Werbung wohl kaum. Eher subtile Waffe gegen plakative Aufdringlichkeit.

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