Tapas tanzte Gazprom aus

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„Es ist Nacht, Bordon. Kein Törken zu sehn“.

Immer dann, wenn ein Club aus dem Westfälischen um höhere Aufgaben spielt, halten Westfalen zusammen. Oder zum „Ewigen Meister der Herzen“, Schalke 04. Selbst die derben Flüche von Ober-ALDI-LIDL-Billigfleischhauer Tönnies und seinem Steuerberater Schnusenberg – gleichzeitig Präses von Schalke – aus dem nahen Rheda-Wiedenbrück verpufften nach einiger Spielzeit an den Mauern des Straßendorfes Gütersloh. Gestern Abend spielte Schalke bei Atletico Madrid um den Einzug in die Championsleague-Runde und die großen finaziellen Fleischtöpfe. Es wurde ein grausames Spiel und meist sahen die Königsblauen das, was wir oben zeigen. Kevin Kurany, nach eigenem Bekunden und Anspruch einer der Topstürmer der Eliteliga irrte über den Platz mit Knoten in den Beinen und zuviel Nutella im Blick. Das Poffertje auf der Trainerbank wurde still und stiller, ging ihm doch wohl das Licht auf, Twente Enschede, sein alter Club, könnte stärker als die halbrussischen Vorstadtkicker sein. Am Ende taten sie einem nicht mal mehr leid. In dieser Form gehen sie gemeinsam mit Bayern München und Werder Bremen unter. Da sorgt schon Hoffenheim dafür.