Der neue Jahnplatz

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Ja, guckt mal genau hin, Ihr Pits, Mosse, Holtkamps und wie die für das Stadtbild Verantwortlichen so alle heißen: Das ist nicht der neue Jahnplatz sondern ein Platz mitten im sächsischen Chemnitz. Sieht so aus, wie das, was Bielefeld nicht hinkriegt. Wie man überhaupt nach einer Kurzreise ins Sächsische sagen muß: Es hat sich sehr viel getan und es gibt tatsächliche blühende Landschaft, zufriedene Menschen und Unternehmen.

17 Gedanken zu „Der neue Jahnplatz

  1. blitzmerker

    So nicht richtig, wir haben immerhin die Stadtbahn fortschrittlich in den Keller gepackt.
    Die Fahrzeugmassen am JP würde die abgebildete Ecke niemals verkraften.
    Überhaupt: Ein spätes Lob für die Visionen des Dicken vom textexter??

  2. textexter Artikelautor

    @ blitzi: Nein, nur die nüchterne Feststellung, daß die „offizielle“ Darstelung des im Mangel lebenden Ostdeutschen und sein „Gejammere“ vor Ort anders aussieht. Aber im Ernst: Die Landschaften zwischen Dresden und Erfurt sind – mit Ausnahmen – tatsächlich blühend. Allerdings auf Kosten des Westens, der vielerorts jetzt so aussieht wie die DeDeDeRR damals.

    @ kath: Den Soli zahlen die Ostdeutschen bekanntlich ebenfalls. Die Frage für Bielefeld ist eher, was man aus den ehemals reichlich sprudelnden Gewerbesteuern gemacht hat und warum man in dieser Stadt nicht in der Lage ist, eine vernünftige stichhaltige Stadtentwicklung vorzulegen. Ich habe Chemnitz, Dresden etc. im Auftrag der unseligen Treuhand kurz nach der Wende bereits gesehen.

  3. primula vulgaris

    Blitzmerker hat völlig recht. Hier werden Äpfel mit Marzipaneiern verglichen.
    Mir wäre der Jahnplatz als idyllische, verkehrsberuhigte, für den Durchgangsverkehr gesperrte Zone (wie mit dem Foto suggeriert) durchaus willkommen, allerdings kann ich mir gut vorstellen, wer sich als erster beschweren würde, dass er mit seinem USV draussen vor der „Glitzermetropole“ bleiben müsste. 😉

  4. Wilfried

    So etwas könnte in Bielefeld gar nicht funktionieren, dann würden die Hunderte von Kleinlastern und PKWs, die immer in der Fußgängerzone herumstehen, ja die Stadtbahn blockieren …

  5. Happydigger

    Chemnitz hat aber auch einen besonders großen häßlichen leeren Platz (am Rathaus).

  6. textexter Artikelautor

    Ach SUV. Jo, die meisten, die die fahren wissen nicht mal, wie man Gelände schreibt und was das überhaupt ist…..

  7. textexter Artikelautor

    Ich habe Aufnahmen direkt vom Rathaus und dem Platz davor sowie den vielen Menschen, die im Freien Wernesgrüner kippten. gemacht. Da kenn ich aber weitaus häßlichere Plätze. Ich sach nur: Kesselbrink. Aber ich habe die Stadt auch nur mit dem miesen Ort verglichen, den ich 1990 gesehen habe. Das Sächsisch hat sich übrigen immer noch nicht geändert. Ei verbibsch, lauta Ballocks mit Gwuarggeulschen.

  8. Ghostwriter

    Tja, also wenn es eine noch hässlichere Stadt als Bielefeld gibt, dann ist es Karl Marx Stadt. 100%.

  9. textexter Artikelautor

    Diggimäuschen, ich stand fast eine Stunde auf diesem Platz und habe einige Fotos gemacht. Das ist grad mal 36 Stunden her und er sieht schlicht und einfach anders aus. Man sollte es zugeben und nicht in Bielefelder Lokalstolz verfallen. Kesselbrink und Jahnplatz kann keine deutsche Großstand toppen. Da ich Karl-Marx-Stadt anfang der 90er kennenlernte, weiß ich, was sich verändert hat. Natürlich ist die Stadt nicht wirklich „schön“. Aber mit Bielefeld kann sie es durchaus aufnehmen. Was eigentlich schlimm ist.

  10. Altherrenriege

    Oh Texttexter, wir stimmen zu, denn wir kennen K.-M.Stadt noch aus den späten 60er und frühen 70er-Jahren und da war es eine graubraune Ödnis.

    1990 brachten die bunten Reklamen von Camel, Coca-Cola und so weiter die ersten Farbkleckse in die Stadt, in den 90ern kannten die Einwohner noch immer jedes tiefere Schlagloch persönlich und jetzt, im neuen Jahrtausend, sieht es da wirklich viel netter aus und es hat dort hat auch keine Schlaglöcher mehr (die sind jetzt in Bielefeld).

    ABER (und das schreiben wir groß!) auch im blühend aussehenden Chemnitz fehlt uns eins, was das sterbende Bielefeld immer noch hat: Eine gewisse, wenn auch provinzielle, Urbanität!

    Sei es der hiesigen Universität gedankt (Chemnitz ist eine Arbeiterstadt) oder der Nähe zur Textilindustrie, wir können es nicht sagen … aber irgendwas hat Bielefeld, was Chemnitz wohl nie haben wird.

    (Ganz anders übrigens Leipzig … vor allem Connewitz … da ist es definitiv geiler als in Bielefeld! Und das hat nichts mit Modernisierung zu tun.)

  11. J.Miles

    Bielefeld ist einfach eine fuc…. hässliche Stadt. Da kann man nichts machen.

    1. Der Jahnplatz ist unser „Türkei-Town“ …sowie der Bahnhof auch…

    2. Die Innenstadt ist in drei Bereiche aufgeteilt. (Altstadt, Bahnhofstrasse und der Bahnhof) Nach meiner Meinung völlig bescheuert.

    3. Das Charm der 60er lässt überall Grüssen

    4. Verdammt viele Penner pro qm²

    5. Bielefeld ist keine Grossstadt.

    Ganz einfach

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