Her mit dem „Im-Cabrio-jubeln“ – Verbot

Nach dem WM-Sieg der deutschen Elf gegen England sind in Nordrhein-Westfalen am Sonntag zehn feiernde Fußballfans bei zwei Autounfällen verletzt worden. In Mülheim an der Ruhr trugen zwei 16-Jährige nach Polizeiangaben schwere Blessuren davon, als sie bei einem Zusammenstoß während der Jubelfahrt aus einem Cabrio geschleudert wurden. Nach ersten Erkenntnissen hatten die jungen Männer bei der Kollision mit einem weiteren Pkw hinten auf dem Cabrio gesessen.

Wer dieses teuflische, gefährliche und an einen Salto oben in der Circuskuppel erinnernde jubeln im offenen Cabrio im WM-Jubelkorso am Jahnplatz mal gesehen hat, hat nur einen Gedanken: Ein Gesetz muß her. Ein ganz klares Gesetz. Jubel nur mit geschlossenem Mund. Keine großen Hüpfereien. Im Cabrio nur geschlossen corsieren.

Schnell muß es vor allen Dingen gehen. Der nächste Corso droht schon am Mittwoch, Verzeihung, da ist ja Jubel über den neuen Bundeschristian, also Samstagabend nach dem Argentinienspiel.

5 Gedanken zu „Her mit dem „Im-Cabrio-jubeln“ – Verbot

  1. textexter Artikelautor

    Und ohne Fahrradhelm, Schutzschutzschutzimpfungen, nicht ausdünstende Lacke. Das kann nur Vorsehung gewesen sein. Oder der Schutzengel der Provinzial.

  2. Kille

    Hier noch ein Verbot, da noch eins…
    Armseliges Deutschland wäre das!

  3. El Botto

    Wir waren frei auf den Rücksitzbänken unserer Väterfahrzeuge. Nicht festgeschnalllt in Plastikschalen. Vor längeren Reisen gab es eine Tablette gegen Übelkeit und das war’s.

  4. Ghostwriter

    Irgendwann kommt noch der Furzzähler inkl. Stinkabgabesteuer.

Kommentare sind geschlossen.