Ackermann mit angeblichem Milliardengewinn…..

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Irgendwie geht einem das Gequatsche des Schweizer V-Mannes Ackermann an der Spitze der Deutschen Bank auf den Senkel. Auch in den Wirtschaftsnachrichten des WDR wird er über den grünen Klee gelobt für seine Tricksereien. Kein Wort davon, wie sein toller Quartalsgewinn zustandegekommen ist. Die Süddeutsche Zeitung klärt bereits am 9.03.2009 darüber auf:

Edward Liddy (Chef des vom Staat gestützten US-Versicherers) machte keinen Hehl daraus, wohin das Geld der amerikanischen Steuerzahler geflossen ist. Mit Notkrediten von 150 Milliarden Dollar und weiteren 30 Milliarden Dollar Eigenkapital hat die amerikanische Regierung den Versicherungskonzern AIG seit September vergangenen Jahres gestützt. Vergangene Woche nun stellte sich AIG-Chef Liddy hin und räumte frank und frei ein, ein großer Teil des Geldes sei „über AIG an andere Finanzdienstleister geflossen“. Das Wall Street Journal bezifferte den Betrag auf 50 Milliarden Dollar. Ein Aufschrei der Empörung ging durch die amerikanische Politik, als bekannt wurde, dass häufig ausländische Institute in den Genuss des Geldes kamen.

Doch die Beträge, die an Kunden der AIG geflossen sein sollen, machen vor allem deutlich, warum der einst weltweit größte Versicherungskonzern überhaupt gerettet wurde. Allein die Deutsche Bank soll in den Genuss von sechs Milliarden Dollar gekommen sein, genauso die Investmentbank Goldman Sachs. Die Deutsche Bank wollte das Thema nicht kommentieren, dementierte die Zahl jedoch auch nicht. Milliardenbeträge nennt die internationale Presse auch für die französischen Banken Société Générale und Calyon. Auch die DZ Bank, das Spitzeninstitut der deutschen Genossenschaftsbanken, sowie andere deutsche Kreditinstitute sollen indirekt von Staatshilfen für AIG profitiert haben.

Komisch. Von diesem Tricky-Vorgang erzählte Joe Ackermann nichts auf seiner Bilanzpressekonferenz. Auch nicht von IKB und HRE, wo er einen Teil seiner faulen Papiere hinverramschte. 3 Jahre darf er jetzt weiterwurschteln und kann so in Ruhe alle Spuren seiner Tricksereien verwischen. Er nahm und nimmt ja „keine staatlichen Hilfen in Anspruch“ und macht einfach so weiter wie gehabt. Bei heise.de gibt es zu Ackermännchens Mondfahrt auch noch eine hübsche Geschichte.

Die oben gezeigte Deutsche Bank steht auf dem Johannisfriedhof und sieht reichlich derangiert aus.