Bielefelds letzte funktionierende Wassermühle

1535: die Mühle „nuwere mole“ an der „Lüttere Dyken“ wird erstmalig in einer Auflistung des Brackweder Vogts Samson Hoberg genannt. 1994 konnte nach fast 10-jährigen Bemühungen die Mühle Niemöller wieder eröffnet werden. Der „Mühlenverein“ hat es sich seitdem zu Aufgabe gemacht, die Mühle regelmäßig zu betreiben und schreibt dazu: “ Das oberschlächtige Wasserrad setzt ein Getriebe in Bewegung, welches drei Mahlsteine antreiben kann. Ein Mahlgang ist vollständig aufgebaut. Hier können wir frisches Schot aus biologisch angebautem Roggen und Weizen mahlen. Das frische Schrot kann gekauft werden, eine kleine Sammlung Brot-Backrezepte gibt es dazu“.

2007 ist die Mühle geöffnet:

Samstag, 21. April
Sonntag, 22. April
Samstag, 19. Mai
Sonntag, 20. Mai
Samstag, 16. Juni
Sonntag, 17. Juni
Samstag, 18. Aug.
Sonntag, 19. Aug.
Samstag, 08. Sept.
Sonntag, 09. Sept.
Samstag, 06. Okt. unter Vorbehalt
Sonntag, 07. Okt. unter Vorbehalt

2000 wurde die Mühle mit einem neuen Backhaus erweitert. Das komplette Backhaus wurde von Vereinsmitgliedern in Eigenleistung gebaut. Der Steinofen wurde nach alten Plänen aus Museen gebaut und wird wie in alter Zeit beheizt. An den Öffnungstagen wird immer samstags das leckere Schrotbrot und der „Platenkuchen“ gebacken.

testfuji-045.jpg