Die Mubarak-Schere

Vodafone veröffentlichte eine Presseerklärung: Die ägyptische Regierung habe das Recht, die Internet-Provider anzuweisen, ihren Dienst einzustellen, auch die Mobilfunknetze – und Vodafone Egypt habe entsprechend gehandelt. Experten schätzen, dass am Freitagmittag knapp 90 Prozent des ägyptischen Internet in einem schwarzen Loch verschwunden sind. Alle E-Mails nach Ägypten kommen jetzt als „unzustellbar“ zurück.

Egal wo auf der Welt ein an die Spitze geputschtes Asshole erkennt, dass Volkes Proteste seinen Arsch langsam aber sicher auf Grundeis gehen lässt, holt er die Providerschere heraus. Und willig folgen sie, die Vodafones und Co. Ratzfatz geht das. Die „taz“ geht heute näher auf dieses „Verfahren“ ein, von dem auch hierzulande ganz sicher auch bestimmte Kreise feucht träumen und in Ausschüssen „planend“ zusammenklucken. „In der Summe“, wie Politiker so gerne schwafeln, wird es den Lauf der Welt nicht aufhalten. Deshalb mag man ein Volk „auf Augenhöhe“ simsend oder mit Mobiltelefon am Ohr nicht so gerne.

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