Ein Sack Reis in China oder: Die Terrorbedrohung

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Das ist ein Sack Reis. Gestern in China umgefallen. In Berlin-Mitte hat er Erschütterungen ausgelöst, die bis Bielefeld zu hören waren. Oder glauben Sie ernsthaft die neueste Story aus dem Berliner Reichspropagandaamt?

Nach ARD-Informationen gibt es ein neues Video, in dem Islamisten mit Anschlägen in Deutschland drohen. Einer der Vermummten spreche in der letzten Passage des Videos Deutsch. Zudem werde die Bundesregierung konkret angesprochen. Das Video wird nach Angaben der ARD der „Islamischen Dschihad Union“ (IJU) zugeschrieben. In dem Video drohe ein Sprecher, vermutlich mit Bezug auf Afghanistan und Gaza: „In diesem Jahr haben wir ein paar Überraschungspakete an die Besatzungsmächte vorbereitet. Denn der Verbündete der Besatzungsmächte muss immer mit unseren Angriffen rechnen.“ Die Bundesregierung werde auch direkt angesprochen. So heiße es in dem Video: „Seit über zehn Tagen schaut die Welt zu, wie im Gazastreifen (…) die Muslime massakriert, ermordet werden (…). Wo sind die USA? Wo bleibt Frau Merkel und ihr Kabinett?“

Mal angenommen, die Terrorischte sprechen demnächst sächsisch, schwäbisch oder gar westfälisch. Da hätt der paranoide
Volksbelauscher im Rollstuhl aber was zu barmen. Und Frau Murkel könnte endlich Bundeswehr im Inneren realisieren. So aber tippt man sich an die Stirn. Siehe „Sack Reis in China“. Die größte Bedrohung der Deutschen sitzt derzeit eher im Bundeskanzleramt und im Reichstag.

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