Nach der Schlacht ist vor der Schlacht

Auch hier in Ostwestfalen gingen gestern Abend die Tv-Lichter erst spät aus, als das „Vorläufige amtliche Endergebnis“ bekanntgegeben wurde. Die beiden großen „Volksparteien“ gleichauf vorneweg, die „Kommunisten“ im Landtag. Was wollte der Wähler sagen? „Nicht mehr Roland Koch“. Ansonsten schwieg er ziemlich still und ließ erstmal ratlose Sieger und Verlierer zurück. Populistische Sprüche lohnen sich offensichtlich nicht. Siehe unseres Nachbarlandes Niedersachsen Sieger Wulff, der es moderat und angenehm leise durchzog. Dennoch: ein schaler Geschmack bleibt. Nicht einmal die Sprüche von Hardliner Koch und die Rückenstärkung durch die wundervolle Kanzleuse vermochten die Wahlbeteiligung übers bisherige Maß hinaus anzuheben. 35% gehen einfach nicht mehr wählen. Der heimliche „Sieger“ heißt „Nichtwähler“, der Verlierer „Demokratie“. Wir werden sehen, wie es in unserem Nachbarland nun weitergeht.

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Die Zitrone des Tages geht an Roland Koch für sein unermüdliches Kämpfen gegen Demokratie. Streitkultur. Sachlichkeit und Fairness im Wahlkampf.

Ein Gedanke zu „Nach der Schlacht ist vor der Schlacht

  1. Weißwurscht

    Die Quitte ist ja gelb wie die doofe Neoliberalenpartei FDP. Ist das Absicht? Man weiß ja nicht, wo das hessische Hähnchen nun hinfallen wird. Umfallen wird es so, so oder so. Gott wird einen weiteren Roland verhindern. Dafür habe ich in Minga eine Kerzn aufgestellt in der Theatinerkirchn. Gebetet hab ich auch: „Herr, der Du weißt das dera ZehDeUh nicht christlich ist, nimm dem Koch, Roland zwölf Prozent. Zwölfa bitte“. Hat geklappt. Schad, bei unserm Beckstein geht das leider nicht. Gott kennt in Bayern keine Evangelen. Schon nie nicht aus Franken. Dafür nimmt der Huber immer mehr ab. der arme Kerl is schon ganz stoiberig.

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