Play hard or go home

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So, die Schlachten an den Buffets sind geschlagen, die Kilos sind drauf, die Fitnesscenter legen die neuen Mitgliedsbücher parat (Ist Elixia eigentlich noch dabei?). Auf einem geschenkten Rugby-Shirt prangt:

„play hard or go home“

Nun gut. Der Gegelte aus der fränkischen Diaspora will „unter Eid“ wegen Kundus aussagen. Was angesichts der vielen geschworenen Eide von Politikern von Barschel über Schäuble und Kohl bis Heinrich Huppenpuppel nicht mal das hingehaltene Mikrophon wert ist. Schon aber regen sich die klammen Händchen der von BILD herbeigeschriebenen Claqueure: „Endlich ein Politiker, der ehrlich ist“. Oh, wieviele deutsche Generalinspekteure haben wir denn in Afghanistan, die die Lage „ganz genau“ erkennen? Oder sind das letztlich nur die Horden der Dooflinge, denen „blaues Blut und schneidiges Auftreten“ genug Qualifikation sind? Wie klingt das doch grad noch bei dem fränkischen Blaublut, über den bevorzugt Meiergustl Burdas BUNTE in gebückter Devothaltung parliert? „Eine Vorzeige-Demokratie könne Afghanistan nicht werden. Vielmehr will er gemäßigten Taliban Regierungsbeteiligung in Aussicht stellen.“ Zitat Süddeutsche Zeitung.

Unser großer Gütersloher Liebling Bertelsmann-Stiftung verortet per Umfrage „70% der Deutschen vertrauen den Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft nicht“. (Welt am Sonntag). Zahlen, wie 1932 in der Weimarer Republik. Aber der neue Kanzlerdarling K-TvzG steht doch schon bereit. Mit seiner riesigen Führungs – und Lebenserfahrung und unerschütterlichen Treue zur Weltpolizei USA wird das mit dem Weg in den Abgrund schon klappen.

Man kann also sicher sein: 2010 wird ein ganz, ganz tolles Jahr. Die Boni werden uns Unermessliche steigen, die Steuern und die Verschuldung dito. Bielefeld wird davon ein Abklatsch in klein sein. Fangen wir einfach schon mal an, die Weihnachtsfresserei auszukotzen.

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