Kik hin und sing ein Lidl

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Wenn etwas der Inbegriff des Ramschens ist, dann sinds die KiK-Läden in der Metropole. Hunderte von Rundständern im von Billigstlöhnern bewachten Laden, etliche außerhalb der Schaufenster. Wühlware, billigster Schund. Zusammengeschustert von Menschen in Bangladesch, die mit 30 bis 50 Euro im Monat nach Hause gehen. Die „Kampagne für saubere Kleidung“ zeigt in der obigen Grafik, das die Lohnkosten lediglich 1% ausmachen. “ Gewinne und Kosten dieser unsäglichen Einzelhandelsform liegen aber bei 50%. Eine entsprechende Politik ist der beste Promoter: „Haste nichts, kannste nichts, kaufste billigst“. Kleidung clever kaufen und Klick. Bei Marie Antoinette durften die Armen wenigstens noch Kuchen essen, wenn es kein Brot gab.

Die Lidl-Gruppe tut offiziell entsetzt und „will das strengstens prüfen“. Hahahahahahahaha. In den Neckersulmer Hallen der Kette hub grad ein gewaltiges Lachen an, das man über den Neckar bis na Stuagart hören konnte.