Teuto-Kampfkraft gegen Lausitz-Mut

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Auch im dritten Bundesligajahr versucht Energie Cottbus, sich mit unpopulären Mitteln gegen die spielerisch überlegene Konkurrenz zur Wehr zu setzen. Was bleibt ihnen auch übrig

Energie Cottbus ist so etwas wie das hässliche Entlein der Liga. Keiner will mit ihm spielen und den anderen Kindern wäre es am liebsten, wenn sich der kleine Club aus der Lausitz möglichst bald aus der Glamourwelt der Eliteklasse verabschiedet. Das ist jetzt weder böse noch respektlos gemeint, ganz im Gegenteil, denn wer könnte das Schicksal der tapferen Cottbuser besser nachvollziehen als das kleine unbeugsame Dorf am Teutoburger Wald, das seit Jahren im Kreis der Reichen und Schönen mitmischt und sich erfolgreich gegen den Ansturm scheinbar übermächtiger Gegner zur Wehr setzt?

Damit haben sich die Parallelen zwischen den beiden Clubs allerdings fast schon erschöpft. Während der DSC Arminia zumindest in Bielefeld und der umliegenden Region die klare Nummer 1 ist und sich der Unterstützung der Einheimischen sicher sein darf, ist Energie daheim keineswegs konkurrenzlos. Zwar wurden die Fußballer im Sommer 2006 in Brandenburg zur „Mannschaft des Jahres“ gewählt, ausgerechnet in Cottbus selbst aber erreichten die damaligen Aufstiegshelden lediglich einen mageren dritten Platz – hinter den Kegelbrüdern des ESV Lok und der Turnriege vom SC Cottbus.

Text aus „Halbvier“. Morgen Abend AlmSchücoArena. Sieg für Arm. BI ist Pflicht.

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