„Niemand erobert den Teutoburger Wald“. Cottbus fast.

So sang die Südtribüne. Aber nicht mal die TabellenReckenletzten vom FC Energie Cottbus aus der Lausitz schafften das. (Sahen sie denn auf der Gästetribüne was?) Dabei wurde das Geheimnis, das Arminias Powerdänen Jonas Kamper zu seinen Kraftschüssen aus Ferndistanz verhilft, erst knapp nach dem Spiel gelüftet: Er hatte in der Pause ein intensives Gespräch mit einem dänischen Käsemeister. Der gab ihm abgehangenen dänischen Esrom aus Dänisse Höhlenzucht mit auf die Reise in die zweite Halbzeit. Als er in der 59. Minute eingewechselt wurde, hatte er schlagartig einen leeren Kreis von 10 Metern um sich. Den nutzte er in der 77. Minute zu einem Pfundsknaller, dem vermeintlichen Tor des Tages. Weiter so. Power-Ernst frühstückt jetzt ab sofort auch mit dem dänischen Käseprodukt. Macht einsam, aber Schußfreudig. In der 93. Minute verflog der Käsezauber wie so oft: 1:1 für Cottbus durch Dennis Sörensen. Tor für den Gegner in der allerletzten Minute. Also eigentlich wie immer. So´n Käse.

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