„Die Redaktion schneidet mich ab“. Hihi

Der Kampf hierzustadt ums OB-Amt geht offensichtlich gradezu Wattebäuschchenhaft ab, mal abgesehen von einer dubiosen Adressenaktion von Peter Clausen und einem Zeitarbeitswerbe-T-Shirt des Herrn Landgraf. Ganz anders zur Sache geht da der CDU-Bundestagsabgeordnete Jochen-Konrad Fromme, der ob seiner „Angeschnittenheit auf einem Zeitungsfoto“ in der Braunschweiger Zeitung barmt:

Er habe auf einem Foto gestanden, welches das Krankenhaus in Salzgitter zum Thema hatte: „Die Redaktion schneidet mich ab und bringt lieber ein großes Stück leeres Gebäude.“

Beim Besuch des Wirtschaftsministers Guttenberg habe sich die Redaktion auf die Aussagen des Ministers konzentriert, obwohl er, Fromme, „die Einführung und das Schlusswort mit konkreten Inhalten zum Vortrag gemacht habe“.

Mehr zum offensichtlich schon krankhaften Geltungsbedürfnis des Unionlers hier. Westfalen-Blatt und NW nehmt Euch mal ein Beispiel. Schneidet mehr ab!

5 Gedanken zu „„Die Redaktion schneidet mich ab“. Hihi

  1. Hartz4Infos

    Das ist ja ein Thema von allgemeinem Interesse … und a propos „Zeitarbeitswerbe-T-Shirt des Herrn Landgraf“ – das sicher wegen der Ausgewogenheit genannt worden ist -: Gibt es dazu eine Quelle?

  2. textexter Artikelautor

    Der liebe Bernd hatte einige Zeit ein Bild aus einem Basketballspiel auf seiner Homepage, das ihn im „Piening Zeitarbeitstrikot“ zeigt. Als „Geschäftsbereichsleiter Rechenzentrum Stadtwerke Bielefeld Gmbh“ müßte er eigentlich wissen, wer wann, wie und womit Daten für die Clausensche Briefaktion abgezogen hat.

    Auf diesem PDF ist es noch zu sehen: http://www.berndlandgraf.de/Flyer_Landgraf.pdf

  3. Hartz4Infos

    Ja, aber was hat die Tatsache, dass Landgraf auf dem Foto ein Piening-Zeitarbeit-Trikot trägt, mit der umstrittenen Adressenbeschaffung zu tun? Ich denke, gar nichts.

  4. textexter Artikelautor

    Das Landgrafsche T-Shirt hat mit Peter Clausens Brief nichts zu tun. Den Zusammenhang hat aber auch niemand hergestellt. Es geht lediglich darum, daß die Kandidaten eben nicht Engelsgleich daherschweben. Mich beschäftigt viel mehr, warum der Leiter der Stadtwerke-EDV einen Brief mit seiner Adresse bekommt und ob „Mister X“ heimlich die EDV der Satdtwerke und die Datenbank anzapfen kann.

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