Stein liegt quer

Die dünne Höhenluft hoch oben auf der Alm scheint die Sinne arg zu vernebeln. Vier von fünf Verwaltungsratsmitgliedern des kleinen garstigen Drittligisten mit dem Riesenschuldenrucksack führten Gespräche mit Lautsprecher und Demnächstmöchtegernpräses Uli Stein. Nur der Vorsitzende des Verwaltungsrates, der Herr Geilhaupt, wußte nichts davon. Stein will nur kandidieren, wenn Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier geht. Da gibt es von außén in den kleinen Club geschaut doch nur einen Spruch: „Das Schnitzel hat seine Schuldigkeit getan, Das Schnitzel kann gehen“. Dafür bringt Stein dann solche Boulevard-Koryphäen mit wie den Herrn Helmer, der immer so stocksteif auf einem TV-Sportsender mit nächtlichen „Sexy Shows“ moderiert. Wär das nicht was für die Roland-Kentsch-Gedächtnistribüne?

„Almdudeln unter Flutlicht“