Same Procedure as Every Year

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Das Sparrenburgfest: Die gleichen Buden stehen seit 500 Jahren an der selben Stelle und auch sonst ist dieses Jahr wieder alles wie jedes Jahr.

Bis auf die Preise, denn die machen allen Beteiligten doch zu schaffen.
Die (selbstständigen) Budenbetreiber müssen als Standgeld einen gehörigen Obulus an die Firma Kramer-Zunft-und-Kurzweyl abdrücken, die Anreise mit teurem Diesel bewerkstelligen und mit den gestiegenen Einkaufspreisen ihrer Rohwaren klarkommen (Zwiebeln, Milch etc.) und die Besucher halten sich beim Konsum zurück.
Die Preise an den Ständen (diverse Klein-Futtereien 4 Euro, ein Steinofenbrot 4,50 (9 Mark!) etc.) haben aber nicht nur deutliche Umsatzeinbußen gebracht, sondern auch den Unwillen der Besucher. Eine Standfrau äußerte im Beisein der Altherrenriege über das Kundenverhalten: „Früher haben die das Geld einfach so rausgehauen, heute pflaumen die uns wegen der Preise ständig persönlich von der Seite an, ohne die Hintergründe zu kennen. So macht das keinen Spaß!“.

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