Irgendwie höhler

Es bewegt sich nichts in Sachen Prof. Höhler an der Uni Paderborn, direkt in der Nachbarschaft. Deshalb lesen wir nochmal genüßlich nach, was die ehemalige moralische Allroundwaffe Helmut Kohls am 23. Dezember 2002 in einem Interview mit dem Springer-Blättchen (z.B. BILD) „Journal für die Frau“ an Hohlheiten von sich gab:

„Höhler kennt die Chefetagen großer Konzerne und weiß, dass sich dort für Frauen eine Menge geändert hat – und das wissen auch die Frauen: „Sie begreifen, wie unentbehrlich ihre Wahrnehmung und ihre Urteile sind. Männer haben eine andere Wahrnehmung, die zu anderen Ergebnissen führt. Das heißt: Jeder liefert die halbe Welt.“ Laut Höhler interessieren sich Frauen mehr für das, was zwischen den Menschen läuft: „Die Frau hat den Multi View, den umfassenden Blick, während Männer eher mit dem Tunnelblick unterwegs sind“, sagt die Bestseller-Autorin.

Die Top-Beraterin ist viel unterwegs: reist, schreibt Bücher, hält Vorträge. Was für sie wahres Glück ist? „Die Gesichter meiner Lieben. Mit meinem Pferd in der Brandung galoppieren. Einen glitzernden Hang auf Skiern hinabgleiten. Sonne und Mond, der Sternenhimmel, die Natur.““

Na, erinnert das nicht an „BluboundMucki“ (Blut-und-Boden-Mutter-und-Kind) der dunkelsten deutschen Zeit?